„Christians for Future“ suchen Petitionsunterzeichner

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Eine Schülergruppe hält Transparente hoch. Seifenblasen fliegen durchs Bild.
Seit Monaten finden Freitags die "Friday for Future"-Demonstrationen statt, wie hier in Berlin. Foto: picture alliance/Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/ZB

Analog zu der Bewegung „Fridays for Future“ hat sich jetzt die Gruppe „Christians for Future“ gegründet. Auf der Internetseite weACT werben die Initiatoren dafür, sich als Christinnen und Christen für den Umweltschutz einzusetzen. Interessierte können dazu eine Selbstverpflichtung unterzeichnen. „Als Christinnen und Christen sehen wir es als unsere Pflicht an, uns für die Bewahrung der Schöpfung, für die Erhaltung und Wiederherstellung einer lebensförderlichen Umwelt für alle Menschen, Tiere und Pflanzen einzusetzen“, heißt es auf der Seite. Die Unterzeichner engagierten sich in ihren Gemeinden, am Arbeitsplatz, in Freundeskreisen und Familien sowie in der Politik für den Klimaschutz, schreiben die Verantwortlichen weiter.

Die Forderungen der „Christians for Future“ entsprechen im Wesentlichen denen der säkularen Aktivisten: Deutschland müsse bis zum Jahr 2035 ein „Nettonull“ an Treibhausgasemissionen erreichen. Bis zum Jahr 2030 soll der Ausstieg aus der Kohleindustrie gelingen, bis 2035 die komplette Energieversorgung auf erneuerbare Energien umgestellt sein. Auch fordern die Umweltschützer eine Abschaltung von 25 Prozent der Kohlekraftwerke noch in diesem Jahr und eine Steuer auf Treibhausgasemissionen. Eine Reduktion der Kriegsaktivitäten zugunsten des Klimaschutzes verlangen die Christinnen und Christen ebenfalls. „Schon vor 2000 Jahren stelle Jesus fest, dass die Menschen wissen, was sie zum Leben brauchen. Aber an einem fehlt es und dies mahnt er an: ‚Handle so und du wirst Leben'“, heißt es im Text.

Die Selbstverpflichtung ist hier zu finden.

9 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Super, dass sich auch mehr Christen engagieren. Ich vermisse nur den Bereich raus aus der gottlosen qualvollen Massentierhaltung was auch einen großen Einfluss auf das Klima hat und das Verbot von Lebend-Tiertransporte über längeren Zeitraum. Das ist ein Punkt der viele an Gott zweifeln lässt und Christen sich leider teilweise auch schon in Verruf gebracht haben.

    • Wichtig wäre es wenn sich Christen deutlich gegen vegane Ernährung. Aussprechen und es deutlich verurteilen wenn Eltern ihre Kinder Vegan ernähren, was dazu führt das die Kinder sich nicht normal entwickeln können.

      PS: Massentierhaltung muss nicht qualvoll sein.

  2. Ziemlich hoffnungslos bei den Kirchen! Nicht einmal die ökologische Behandlung und Verpachtung des eigenen Grundbesitzes (für Ökolandbau) und der eigenen Wälder (im Sinne einer naturnahen Waldwirtschaft) gelingen. Siehe dazu unsere Initiative, die zwar Lippenbekenntnisse erfährt, aber sich vor Ort NICHT auswirkt!!: ————————————————————————————————————————————————————————————— Aufruf zu ökologisch orientierter Verpachtung von Kirchengrundstücken

    An auch an: Katholische Kirche, Bischofskonferenz …..
    Rat der Evangelischen Kirche
    An
    Institut für Kirche und Gesellschaft
    der Evangelischen Kirche von Westfalen

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    zur Zeit arbeiten wir an einer Vernetzung von Initiativen, die über Anträge in Kommunen und in Kreistagen die
    Rückholung der kommunalen Wegseitenränder für lineare Begrünungsmaßnahmen (mehrjährige Krautsäume, Hecken, Baumreihen…) bewirken möchte.
    Wir verstehen das als wichtigen Beitrag zur Rettung bzw. Wiederherstellung von Biodiversität.
    Dafür bräuchten wir eigentlich auch die Unterstützung der Kirchen!

    Hier unser Vorschlag zu einer ökologisch ausgerichteten Verpachtungspraxis für kirchliche Grundstücke (könnten Ev. und Kath. Kirche gemeinsam auf
    höchtser Ebene beschließen und an ihre Gliederungen weiterleiten!):
    Alle Grundstücke werden für land- und forstwirtschaftliche Nutzungen nur noch verpachtet, wenn einige entscheidende ökologische Kriterien
    eingehalten werden. Dabei könnten diese Kirchengrundstücke einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität und zum Artenschutz leisten.
    So sollte, wenn eben möglich, nur biologische Landwirtschaft geduldet werden (zumindest sollte der Gifteinsatz verboten oder drastisch reduziert werden).
    Für alle Grundstücke sollten breite Abstände zu Wegen und Gräben bzw. Bachläufen festgehalten werden.
    Wenn eben möglich, sollten ausreichend breite, ökologisch bedeutsame Hecken (mit Mantel und Saum) an den Grundstücken angelegt werden
    (ersatzweise mehrjährige Raine mit standortgerechtem Saatgut). An Gräben und Bächen ist eine Uferrandbepflanzung vorzusehen. Naturverträgliche
    Pflegekonzepte für die Hecken sind ebenfalls zu sichern (siehe: http://www.hecke.wg.vu). Die Kirchen könnten so deutliche Zeichen setzen.

    Fortwirtschaft sollte nur mit hohem Anteil an natürlichem Wald und mit einer konsequent ökologisch ausgerichteten Bewirtschaftung möglich sein (z.B.
    Rückepferde, Zertifizierung nach FSC als Minimum). Siehe dazu den Förster Peter Wohlleben.

    Auch im Bereich der Ernährung könnten die Kirchen einfach einen starken Impuls zur Bewahrung der Schöpfung auslösen, wenn sie für alle ihre Verpflegungen/Küchen
    in Bildungs- und Senioren- und Sozialeinrichtungen für gesunde Lebensmittel aus ökologischem Anbau und für fair gehandelte Produkte sorgen würden!

    Freundliche Grüße

    Jürgen Kruse
    Niehuskamp 3
    48739 Legden-Asbeck
    T: 02566-9709087
    Arbeitskreis Heckenschutz
    http://www.hecke.wg.vu

    12.3.2019

    Wildbienenprojekt (siehe auch die Dokumente!):
    https://www.undekade-biologischevielfalt.de/projekte/aktuelle-projekte-beitraege/detail/projekt-details/show/Wettbewerb/1857/
    ———————————————————————————————————————————————————————————
    Siehe auch:
    „Der bedrohte Boden“ – download: https://www.dbk-shop.de/de/der-bedrohte-boden.html
    http://www.zdk.de/cache/dl-444877114d1cd82f2f948d0da6281a26.pdf
    http://www.zdk.de/veroeffentlichungen/erklaerungen/detail/Eckpunkte-fuer-eine-nachhaltige-europaeische-Landwirtschaft-201W/
    http://www.theologische-zoologie.de/
    und:
    http://oekologie-auf-kirchengrund.de/
    („Erntedankanstöße 2015“): http://www.kfd-muenster.de/fileadmin/manager_upload/PDFs/KLFB/Erntedankanstoesse_2015.pdf
    und:
    „Kriterien für die Verpachtung…“: http://www.kircheundgesellschaft.de/fileadmin/Dateien/Fachbereich_III/Dokumente/Handreichung_Broeschuere.pdf
    http://www.kircheundgesellschaft.de/fileadmin/Dateien/Das_Institut/Newsletter_10_2015/Nachhaltige_Landwirtschaft.pdf
    Zu einer nachhaltigen Landwirtschaft gibt es einen EKD-Text: https://www.ekd.de/download/ekd_texte_114.pdf
    Siehe auch:
    Die Humusrevolution (www.humusrevolution.de)

  3. Wir sagen den Aktiven bei FFF immer:
    „Sofortmaßnahmen sind notwendig und möglich!: BIO-Lebensmittel in allen Gemeinschaftsverpflegungen von der Kita über die Schulen und Krankenhäuser bis zu den Altenheimen; überall natürlich besonders vegetarische und vegane Gerichte.“
    Das haben wir auch schon oft bei den Kirchen angeregt! Leider nahezu ohne Resonanz! !!!!!
    Stattdesssen auf WDR 5 im Kirchenrundfunk-Beitrag ein völlig abgehobener Kommentar über „Vorsicht an der Bahnsteigkante“ (heute: 23.8.2019)! Berkommen diese „Christen“ nicht mit, was heute in der Welt passiert mit der Umwelt, mit den Tieren und Menschen!??

  4. Es ist erschreckend wie weit die Klimapanik um sich greift. Obwohl jeder seriöse Klimaforscher deutlich sagt das der Klimawandel etwas natürliches ist, werden Menschen von einer Panik erfasst.

    Wenn wir in der BRD unrealistische Ziele (Nettonull) verfolgen die zudem keine Wirkungen haben, weil wir zu unbedeutend sind und der Klimawandel viele Ursachen hat, werden wir uns keinen Umweltschutz mehr leisten können.

    In anderen Ländern sieht man das Thema deutlich entspannter und hört auch auf Stimmen die das ganze nicht so dramatisch formulieren. Denn man weiß nur allzu genau das bislang alle Weltuntergangsvorhersagen nicht zugetroffen haben. Zum Beispiel die von Al Gore, als er 2006 meinte in 10 Jahren würde der Klimawandel zur Katastrophe werden … wir (und er) wissen das es Unsinn ist.

  5. Wisst Ihr, dass die Bibel das reinste Fachbuch, zum Thema Klima ist? Das Gott das Wetter macht.
    Es gibt denke ich mehr als 2000 Verse im Wort Gottes zu den Naturgewalten, hier mal eine kleine Kostprobe: „Und ich habe die Dürre gerufen über Land und Berge, über Korn, Wein, Öl und über alles, was aus der Erde kommt, auch über Mensch und Vieh und über alle Arbeit der Hände“ (Haggai 1,11).

    Ich bin überzeugt wir brauchen „Beter for Umkehr“, wenn wir etwas erreichen wollen.

    Lieber Gruß Martin

    • Der Klimaaberglaube ist Ersatzreligion. Wer heute in der Welt (bundesdeutschen) anerkannt sein will, dient diesem von Lügen getragenenem Götzendienst. Die Klimapropheten, das sind die selben internationalen Strippenzieher, die uns auch erzählen: Islam ist Frieden , alle haben den gleichen Gott, Ehe für Alle, Geschlecht ist ein soziales Konstrukt, Christenverfolgung soll man nicht thematisieren, Hamas und PLO sind Befreiungsbewegungen usw., usw. Bitte immer hinter die Kulissen schauen. Umwelt schutz und Verantwortung für die Schopfung darf nicht von der Verteufelung des Lebensmoleüls CO2 ausgehen. Das ist wissenschaftlicher Unfug.

  6. Als Greta und Ihr Streik bekannt wurde und unsere Kinder sich plötzlich für Umwelt und Klima interessierten und mit ihren Statement-Plakaten auf die Straße gingen, fanden wir das gut. Ja, wir unterstützen sie sogar als Eltern und Großeltern. Teil mit eigenen Plakaten mit Parents for Future oder Opa /Oma for Future. Dann kam ein Erwachsener auf die Idee, Parentsforfuture zu Gründen. Seit dieser Gründung sollen sich nur noch Eltern Parentsforfuture nennen dürfen, die die Bedingungen der ‚Bundesgruppe‘ von Parentsforfure akzeptieren? Und diese Gruppe ‚Parentsforfuture‘ wollen Einfluss nehmen z.B. in die Schulen unserer Kinder usw? Mir macht die ganze Bewegung plötzlich Angst, jetzt wo plötzlich Erwachsene da Strukturen errichten. Ich finde, Parents, Mütter, Väter, Erwachsene sollen für sich selbst sprechen, selbst prüfen und entscheiden, was sie möchten. Jeder sollte in dich hineinhorchen. Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Jeder kann sich für den Klimaschutz einsetzen, für mehr Gerechtigkeit in der Welt, für das Tierwohl usw usw ohne von einer P4F Organisation kontrolliert zu werden. . Ich finde es falsch, wenn Parentsforfuture solche Strukturen schafft und Bedingungen für Eltern/Unterstützer der FFF Kinder stellen will. Eltern können ihre Kinder unterstützen ohne eine solche Organisation. Wenn P4F im die Schulen reingeht und auf unsere Kinder „zugreift“, gehen wir auf die Straße. Die Schule muss ein neutraler Ort sein, wo Kinder unterstützt werden, eine freie Meinung zu bilden. Ich bin sehr in Sorge, dass aus der FfF Bewegung eine Welle wird. Ich glaube , dass jeder sich für die Umwelt und Schöpfung etc einsetzen sollte und dabei auf Gottes Versprechen vertrauen kann. ER hält Die Welt in seiner Hand, ER macht alles neu und wir dürfen mithelfen und mitgestalten.

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