KJ-52 ist ein Pionier der christlichen Hip-Hop-Szene. Jetzt wirft er das Handtuch. Ein letztes Album namens „VictoryLap“ soll es geben, dann ist Schluss. Auf Instagram hat der Musiker und Christ sieben Gründe veröffentlicht, warum er sich jetzt neu orientiert:

  • Als ersten Grund nennt KJ-52, mit bürgerlichem Namen Jonah Kirsten Sorrentino, das Alter. Der 44-Jährige bekomme immer weniger Auftritte zugesagt. „Christlicher Hip-Hop würdigt seine Pioniere nicht, was die Touren angeht“, schreibt er.
  • Geld ist das zweite Problem, das der Hip-Hopper nennt. Menschen und Organisationen hätten ihn um mindestens 100.000 Dollar gebracht. Beispielsweise seien Touren nicht bezahlt worden. Auch mit dem Streamen ließe sich nicht mehr viel verdienen.
  • Den dritten Grund sieht der Musiker in der Aufmerksamkeit seiner Fans. „Menschen fragen mich andauernd nach neuer Musik aber wissen nicht, dass ich vier Alben, ein Nebenprojekt, ein Buch, ein Instrumental-Album und eine Dokumentation in zwei Jahren veröffentlicht habe.“ Viele Fans würden denken, wenn sie von einem Musiker nichts mitbekämen, würde er nichts veröffentlichen.

Familie und Gemeinde

  • Auch seine Familie ist ein Grund, mit der Karriere aufzuhören. Gerade für seine drei Jungs, die langsam das Teenageralter erreichen, will er als Vater da sein: „Ich will nicht meine Familie auf dem Altar meiner ‚Karriere‘ opfern“, sagt er.
  • KJ-52 will wieder zurück zu seinen Wurzeln. Das nennt er als fünften Grund. Er wolle wieder betreuen, missionieren und Leute mit christlichem Hip Hop erreichen. KJ-52 als Marke scheint im dabei nicht mehr angemessen. Auf seinem neuen Album möchte er das genauer erläutern.
  • Sorrentino möchte sich mehr im Gemeindedienst orientieren: „Ich habe eine neue Leidenschaft gefunden, junge Gläubige anzusprechen und zu ermutigen und ich werde dieses Geschenk nutzen, die Gemeinde vor Ort aufzubauen.“ Der Musik wolle er trotzdem nicht ganz den Rücken kehren, nur eben nicht als KJ-52.
  • Mehr als sein halbes Leben sei er KJ-52 gewesen, nennt er als letzten Grund. Doch er sei eigentlich Jonah: „Es sei fast, als habe Gott mir gesagt, der Grund, warum ich so verzweifelt bin, ist, dass ich all meine Hoffnung in etwas gesetzt habe, das kommt und geht (KJ-52)“.

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