Christoph Gerhard, Christian Lorey: „Womit das Vakuum gefüllt ist“

0

Der Untertitel des Buches von Christoph Gerhard und Christian Lorey lautet:“33 Gründe, das Staunen zu lernen“ – dieser Hinweis hat mich bewogen, das Buch lesen zu wollen. Doch vor dem Staunen kam sozusagen die Arbeit. Die Kapitelüberschriften lassen es ahnen: Hier geht es nicht um einfache ‚Das-wissen-wir-schon‘- Erkenntnisse, sondern um die naturwissenschaftlichen Erklärungen hinter dem, was uns staunen macht. Lässt der Leser sich nicht abschrecken von Fragen wie „Sprechen Sie Mathematik?“, entdeckt er in diesem Buch Zusammenhänge, die er bisher eben so nicht wusste.

Den Anfang macht „Womit das Vakuum gefüllt ist“ beim Ursprung des Universums, das zu Beginn laut dem Buch nicht größer als 10-43 Meter war und eine Temperatur von mindestens 1030 Grad hatte – unvorstellbar, aber offensichtlich mathematisch zu berechnen. Solche Beschreibungen lassen sich bei Bedarf allerdings auch überlesen, denn die Lektüre wird nach und nach einfacher, weil die beschriebenen Objekte schlicht größer werden. Das Verhalten von Pfauenweibchen und -männchen ist eben leichter zu verstehen als die Entstehung von Kohlenstoffatomen oder Begriffe wie „Chirale Moleküle“.

Das Buch beschreibt die Schöpfung auf wissenschaftliche Art, und man staunt über den Plan und die Logik jeder Entwicklungsstufe: Warum haben Erde und Mond den genau richtigen Abstand zueinander? Warum ist es nachts dunkel? Warum ist Wasser anders als andere Elemente? Und am Ende: Warum geht der Mensch aufrecht? An keiner Stelle wird einfach so Gott als Schöpfer dargestellt, aber dass die Autoren diese Überzeugung haben, ist nicht zu übersehen.

Von Monika Bahne

Leseprobe (PDF)

Verlag: Vier-Türme-Verlag
ISBN: 978-3-7365-0158-4
Seitenzahl: 160
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
5

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Please enter your comment!
Bitte gib deinen Namen ein