Cornelia Mack: „Töchter und Mütter“

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Dieses Buch sollte jede Frau gelesen haben. Denn wir sind alle Tochter oder Mutter, Enkelin oder Großmutter. Wir sind geprägt in unserem Frau- und Muttersein, negativ und/oder positiv. Situationen aus diesen verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, empfand ich nicht nur als spannend, sondern auch als sehr aufschlussreich. Dieses Buch regt dazu an, nachzudenken, sich selbst zu entdecken und Lösungen zu finden.

Die Situation aus dem Blickwinkel der Tochter zu betrachten, verhilft der Mutter zu einem neuen Bild. Umgekehrt genauso. Ein Aha-Erlebnis. Manchmal tut es auch ein wenig weh. Aber gerade das fordert heraus und gibt Chancen, die Beziehung zu verändern. Und das ist gut so! Cornelia Mack geht es nicht um Schuldzuweisungen, sondern darum, dass unsere Beziehungen zueinander wachsen, reifen, heilen, neu werden.

Jede Lebensphase ist anders

Die verschiedenen Lebensphasen verändern die Mutter-Tochter-Beziehung. Jedes Alter hat seine besonders kostbaren aber auch konfliktreiche Momente: Wut, Schuldgefühle, Neid, übermäßige Sorge oder Erwartungen der Mutter an die Tochter. Da ist die Tochter, die zu einer jungen Frau heranwächst, die ihr Leben nach ihren Vorstellungen leben will, aber nicht darf. Oder sich nicht wagt. Die Gründe sind vielfältig und viele werden in diesem Buch aufgezählt.

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„Töchter und Mütter“ sollte immer mal wieder zur Hand genommen werden, besonders in neuen Lebensabschnitten. Ganz wichtig ist es, wenn es knirscht und kriselt. Denn die Autorin macht Mut, Beziehungen zu klären. Ihre Ausführungen sind sehr gute Hilfestellungen, wie das möglich werden kann.

Von Christa Keip

Leseprobe (PDF)

Verlag: SCM Hänssler
ISBN: 978-3-7751-5958-6
Seitenzahl: 208
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
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