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Seit dem Beginn der Coronakrise haben sich die Downloadzahlen der KonApp mehr als verdoppelt. Das teilt die Deutsche Bibelgesellschaft mit. Insgesamt holten sich über 22.000 Konfirmandinnen und Konfirmanden das Programm auf ihr Smartphone. Mehr als 2.000 Gemeinden registrierten sich auf dem Portal konapp.de.

Den Hauptgrund sehen die Verantwortlichen vor allem in den Kontaktbeschränkungen und der damit notwendigen Verlagerung der Konfirmandenarbeit in digitale Formate. Ein weiterer Grund seien neue Konfi-Jahrgänge, die nach Pfingsten starteten, sagt Markus Hartmann, der Leiter für digitale Medien bei der Deutschen Bibelgesellschaft. „Das zeigt uns: Für viele Pfarrerinnen und Pfarrer ist die KonApp zum festen Bestandteil der Konfi-Arbeit geworden.“

Mit einem Update bekommt die App jetzt neue Funktionen spendiert: Push-Benachrichtigungen zeigen an, wenn eine neue Nachricht im Gruppenfeed steht. Termine können mit einer Erinnerungsfunktion versehen und externe Links innerhalb der Gruppe geteilt werden. Außerdem gibt es die ersten Videos zu Themen wie Taufe, Gebet und die Zehn Gebote. Zu der App bietet die Bibelgesellschaft verschiedene Online-Schulungen an, die auf große Nachfrage stoßen.

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Initiator der App ist die Evangelische Kirche in Deutschland. Die Deutsche Bibelgesellschaft entwickelt das Programm und unterstützt es finanziell. Gefördert wird die KonApp von den evangelischen Landeskirchen, redaktionell beteiligt sind hier unter anderem die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Pädagogisch-Theologischen Institute (ALPIKA). (nate)

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