Der „Berliner des Jahres“ ist ein Lobbyist der Schwachen (Morgenpost)

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Dieter Puhl, der Leiter der Bahnhofsmission am Berliner Zoo, ist von der Morgenpost zum „Berliner des Jahres“ gekürt worden. In einem Porträt stellt sie den 61-Jährigen vor.

In seinen Räumen am Bahnhof Zoo kämpft Puhl unermüdlich für die Obdachlosen. 600 Bedürftige sind jeden Tag bei der dortigen Bahnhofsmission zu Gast. Viele Prominente hat der Leiter mittlerweile bei sich begrüßen dürfen, beispielsweise den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier oder den Entertainer Thomas Gottschalk. Bei ihnen allen möchte der Sozialarbeiter und evangelische Diakon mit Vorurteilen gegenüber den Ausgestoßenen aufräumen – beispielsweise mit der Annahme, die Obdachlose hätten ihr Schicksal selbst verschuldet.

In den Plänen, die Puhl in Zukunft mit der Bahnhofsmission hat, wird auch seine christliche Perspektive deutlich. So kann er sich beispielsweise vorstellen, zukünftig dort eine Gemeinde aufzubauen.

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