Arbeiterin auf einer Kakaoplantage
Arbeiterin auf einer Kakaoplantage in Nicaragua. (Foto: dimarik / iStock / Getty Images Plus)
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Der Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) unterstützt die Forderung nach einem Lieferkettengesetz. Das Gesetz soll Unternehmen verpflichten, die Achtung von Menschenrechten und Umweltschutz in der gesamten Lieferkette zu garantieren.

Der EC zählt zu den Unterzeichnern eines offenen Briefs an Bundeskanzlerin Angela Merkel, der am morgigen Internationalen Tag der Jugend veröffentlicht wird. Initiator des Briefes ist das Jugendnetzwerk von „Brot für die Welt“. Die Initiative wird von zahlreichen säkularen und kirchlichen Organisationen und Verbänden getragen und unterstützt.

Klaus Göttler
Klaus Göttler (Foto: EC)

„Als christlicher Jugendverband ist es uns ein Anliegen, dass es auf unserer Welt möglichst fair zugeht und Menschen unter menschenwürdigen Bedingungen arbeiten können“, sagt  EC-Generalsekretär Klaus Göttler. Das Lieferkettengesetz sei ein „Baustein“ auf dem Weg zu gerechteren Bedingungen in der globalen Wirtschaft. Der EC unterstützt mit seiner Abteilung „Sozialmissionarische Arbeit“ Projekte in Indien. „Dort helfen wir direkt jungen Menschen, damit sich ihre Lebensbedingungen und Zukunftschancen ändern. Durch Initiativen wie das Lieferkettengesetz wird der nötige Rahmen dafür geschaffen“, betont der Generalsekretär. (dw)

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Der EC-Verband mit Sitz in Kassel engagiert sich seit mehr als 120 Jahren in Deutschland für christliche Kinder- und Jugendarbeit. In wöchentlichen Gruppen werden über 50.000 junge Menschen erreicht.

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