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Die Sozial-Missionarische Arbeit innerhalb des Jugendverbands „Entschieden für Christus“ (EC) arbeitet künftig mit der Micha-Initiative zusammen. Dies hat der EC jetzt mitgeteilt.

Im sozial-missionarischen Arbeitszweig setze man sich „seit vielen Jahrzehnten für mehr Teilhabe und Gerechtigkeit in unterschiedlichen Kontexten ein“, heißt es in einer Pressemitteilung. Unter anderem gebe es Entwicklungsprojekte und soziale Angebote in Indien, Nepal und Litauen.

Ulrich Mang
Ulrich Mang (Foto: EC)

Durch den Beitritt wolle der EC über das eigene Netzwerk hinaus dazu beitragen, „aus christlicher Perspektive für die Themen Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Schöpfungsverantwortung in Theorie und Praxis einzustehen“, heißt es. „Wir möchten zu einer Jesus-Nachfolge herausfordern, die Gerechtigkeit ernst nimmt“, so SMA-Leiter Ulrich Mang.

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Die Micha-Initiative ist ein Netzwerk, das Christinnen und Christen zum Engagement gegen extreme Armut und für globale Gerechtigkeit begeistern möchte. Sie engagiert sich dafür, dass die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umgesetzt werden. Der EC-Verband mit Sitz in Kassel engagiert sich seit mehr als 120 Jahren in Deutschland für christliche Kinder- und Jugendarbeit.

2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Herzlichen Glückwunsch,
    zur gemeinsamen Aktivität! So wird unser Anliegen, Gottes reiche Schöpfung zu bewahren, sich noch wirkungsvoller entfalten können!
    Gottes Sehen für die gemeinsame Arbeit, und denen, denen sie zugute kommt,
    Jörg Romanski, Finkenkrug

  2. EC-Beitritt zur Micha-Initiative ist eine gute Idee

    Der Beitritt zur Micha-Initiative ist eine gute Idee. Erstens, weil die Idee gut ist, bzw. die Micha-Initiative. Aber zweitens ist nicht ganz unwichtig: Es gibt so ein Vorurteil bzw. Schubladendenken, wie wir gerne Frömmigkeitsformen einordnen und bewerten. Danach beten die einen und sind fromm. Die anderen dagegen sind überhaupt nicht fromm, sie beten nicht, sondern verbessern die Welt. Ich halte dies für falsche Alternativen. Ein sehr gutes Beispiel für eine wirkliche praktische Frömmigkeit – fast schon eine Anleitung – ist die Bergpredigt. Nicht nur dass ihr Inhalt zeitlos ist, sondern auch weil da deutlich wird, wie das Leben von uns Jesusnachfolger/innen eigentlich aussehen kann. Manchmal denke ich, dass wir Lutheranhänger unseren Reformator falsch verstanden haben. Natürlich kann niemand durch Werke (Werkgerechtigkeit) sich Gott gnädig stimmen. Der ist nicht käuflich. Eigentlich ist das Gegenteil wahr: Gott ist bereits gnädig, er hat uns durch Jesus am Kreuz zur größten Befreiungsbewegung gemacht, weil wir frei sind von Schuld. Dies sollte Dankbarkeit bei mir erzeugen und weil wir dankbar sind und Gott lieben, möchten wir die Welt, da wo es geht, etwas lebenswerter machen. Das fängt an, sich an die Seite der Armen zu stellen. Oder diejenigen die um ihrer Rasse, wegen ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Orientierung, weil sie Juden sind, oder als Christinnen und Christen gegen den Strom schwimmen, nicht wertgeschätzt und genug geliebt werden. Leider befürchte ich, dass die Flüchtlinge bei allem berechtigten Kampf gegen Corona, aus unserem Blick fallen. Die unsägliche Fremdenfeindlichkeit ist unchristlich. Jesus war ein Jude und auch ein Flüchtling, als er noch nicht laufen konnte. Gerade haben wir online an einem Küchengottesdienst teilgenommen, wo am Ende auch für unsere Politiker/innen gebetet wurde. Da sollte man auch diejenigen nicht vergessen, die als Gottesgläubige ebenso in der Politik unterwegs sind und mit ihrer Sprache dafür stehen, dass man verbal anständig miteinander umgeht – demokratisch. Friedlicher Streit ist lernbar. Globale Gerechtigkeit und extreme Armut (vielleicht noch stärker durch covid 19) sind ein Skandal. Nötig ist eine neue Weltevangelisation und unsere Verbrüderung mit allen Menschen, die unter dem existenziellen Minimum dahinvegetieren. Jesus war es wichtig, bei der Speisung der 5000 für das körperliche Wohl zu sorgen. Das ist auch eine starke Form von Liebe.

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