Im Verfahren um die erforderliche Kirchenmitgliedschaft einer Stellenbewerberin hat die Diakonie in Deutschland Verfassungsklage gegen ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) und mittelbar auch gegen eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) eingereicht.  Beide Gerichte hatten im vergangenen Jahr entschieden, dass Kirchen und ihre Einrichtungen nicht in jedem Fall von Stellenbewerbern die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche verlangen dürfen.

„Wir sehen uns in unzulässiger Weise in unserem verfassungsrechtlich garantierten Selbstbestimmungsrecht beschränkt“, erklärte Diakonie-Präsident Ulrich Lilie.  „Wir brauchen Klarheit darüber, dass unser Recht auf Selbstbestimmung nicht durch EU-Recht ausgehöhlt wird.“

3 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Ich freue mich darüber, dass dieses Urteil nicht einfach
    hingenommen wird. Diakonische Dienste sind Dienste
    im Namen Gottes; tätige Nächstenliebe, die nicht selten
    auch eine seelsorgerliche Komponente hat.
    Als Arbeitgeber/Geldgeber wird „Kirche“ gerne akzeptiert,
    aber nicht als ein Ort, wo Gott wohnen und mit uns
    leben möchte nach SEINEM Wort, denn ER ist ein lebendiger Gott und nicht tot!

  2. HERR vergib mir, aber ich könnte das Kotzen kriegen! Wo bringt uns diese Regierung und die EU mit ihren Gesetzen noch hin? Muss ich einen Tages beim Hausbau mein Toilette noch gen Mekka ausrichten? Brüder und Schwestern im HERRN, lässt uns eins werden im Gebet!

  3. OMG, was soll das? Kann die Diakonie da nicht etwas offener und toleranter sein? Für die meisten Berufe und Tätigkeiten ist die Religionszugehörigkeit doch völlig egal. Und überhaupt, dieses Verhalten kann sich auch kein anderer Arbeitgeber leisten.

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