Diakonissen arbeiten seit 75 Jahren an der Bleibergquelle

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Zwei Schwestern lächeln in die Kamera.
Schwester der Bleibergquelle, Foto: Mutterhaus Bleibergquelle
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Seit 75 Jahren gibt es das Diakonissen Mutterhaus Bleibergquelle. Das Jubiläum möchten die Bewohnerinnen gebührend feiern. Am 26. September 2020 ist es soweit. Eine Feier zu Corona-Bedingungen passt zu der Geschichte des Hauses – denn auch das entstand in einer Krise. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg kamen die ersten Schwestern in ihr neues Zuhause in Velbert. Sie hätten ein Haus mit zertrümmerten Fenstern, ohne Einrichtung, ohne Lebensmittel- und Kohlevorräte vorgefunden, heißt es in einer Pressemitteilung: „Voller Gottvertrauen begannen sie in zwei Lazarett-Baracken, zunächst mit der Krankenpflege von Kriegsverletzten und mit der Pflege von alten Menschen.“

Mittlerweile sind auf dem Campus eine Kita, eine Gesamtschule mit 340 Schülerinnen und Schülern und ein Berufskolleg mit 580 Studierenden zu finden. Auf dem Gelände leben 76 Schwestern im Ruhestand, genannt Feierabend, außerdem acht Schwestern im Dienst. Dieser Erfolg soll nun gefeiert werden.

Den Bleibergquellentag am Samstag (26. September) gestalten die Schwestern als Tag der Offenen Tür. Gäste haben die Möglichkeit, alle Einrichtungen des Mutterhauses, die Gemeinde und die dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erleben. Tags zuvor gibt es bereits ein Chorkonzert. Wer nicht persönlich dabei sein kann, kann das Jubiläum auch in einem just veröffentlichten Buch nacherleben. Außerdem haben die Bewohnerinnen drei Crowdfunding-Projekte gestartet, die auf betterplace.org zu finden sind. (nate)

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