Kirchensteuer / epd-bild / Christian Ohde
Werbung

Der mitteldeutsche Landesbischof Friedrich Kramer hatte kürzlich Kirchenaustritte aus Steuergründen kritisiert und in diesem Zusammenhang von der „Mammon-Frage“ gesprochen. Arnd Henze, WDR-Redakteur und Theologe, attestiert dem Bischof, in einer „kirchlichen Parallelwelt“ zu leben. Und dies nicht nur, weil Ausgetretene über die Staatsleistungen weiter sein Gehalt mitfinanzierten. In anderen Landeskirchen sei man da weiter.

Link: Die Mammonfrage (Zeitzeichen)

2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Niemand tritt aus Steuergründen aus, wenn ihn andere wichtige Gründe halten.

    Wenn allerdings einen kaum noch was in einer Glaubensgemeinschaft hält, warum dann dort weiter zahlen?

    Und wer mit Geld etwas Gutes tun will, kann dies über direkte Spenden an entsprechende Hilfsorganisationen deutlich effektiver.

  2. Der Umgang mit Geld ist bei der Landeskirche wirklich nicht anziehend. Das Beispiel der 66-jährighen, die nie wirklich zur Kirche gehörte, aber über 1900,-€ (bzw. aus „Kulanzgründen die Hälfte) zahlen soll, zeigt das „einnehmende“ Wesen.

    Meine Frau bekam nach einem Umzug plötzlich Post von der („neuen“) örtliche Kirchengemeinde. Offensichtlich hatte sie mal (als Ausländerin) arglos „evangelisch“ in einem Formular angekreuzt. Ich habe daraufhin die Gemeinde angeschrieben und klargestellt, dass sie kein Glied einer EKD-Kirche ist, eben weil sonst im Fall des Falles Kirchensteuern fällig geworden wären.

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Please enter your comment!
Bitte gib deinen Namen ein