Elisabeth Büchle: Winterleuchten am Liliensee

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Das ansprechende Titelblatt und der Titel wecken beim Leser eine Erwartung an einen Liebesroman. Sprachlich leicht und flüssig lesbar, der Leser befindet sich gleich mitten in einer Geschichte von Missverständnissen, Verwechslungen und ähnlichem. Was sehr ansprechend ist: Die Perspektive wechselt öfter zwischen den Hauptakteuren und es ist immer bekannt, was in den Personen vorgeht. Das verwirrt aber nicht, sondern macht es umso spannender zu sehen, wie diese Person mit den Gedanken umgeht.

Das Buch thematisiert eine schwere Kindheit, dessen Folgen sich bis ins Erwachsenenalter ziehen. Auch andere Protagonisten haben Schweres erlebt und handeln dementsprechend nicht immer, wie andere Menschen es erwarten würden. Immer wieder kommt auch Gott bzw. der Glaube an ihn ins Spiel und es wird sichtbar, wie viel innere Verletzungen durch echte Liebe geheilt werden können. Dabei ist es nicht nur die Liebe zwischen einzelnen Familienmitgliedern, sondern auch die offene und warmherzige Nächstenliebe zu Fremden, die hier deutlich heilsam wirkt.

Das Buch hat mich von Anfang bis zum Ende mit seiner spannenden Handlung gefesselt, ich war enttäuscht, als es schon zu Ende war. Die anfängliche Erwartung auf einen Liebesroman hat sich bestätigt, jedoch bei weitem kein langweiliger! Neugierig bin ich nun auf die anderen Bücher von Elisabeth Büchle geworden und werde sicher das ein oder andere noch lesen.

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Von Helga Zahn

Leseprobe (PDF)

Verlag: Gerth Medien
ISBN: 978-3-9573466-1-2
Seitenzahl: 224
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
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