Die Flagge des nordostafrikanischen Staates Eritrea.
Die Flagge des nordostafrikanischen Staates Eritrea. Bildquelle: Pixabay / David Peterson
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Die eritreische Regierung hat einem Medienbericht zufolge mehrere Christen, die aus religiösen Gründen festgehalten wurden, gegen Kaution freigelassen. Mehr als 20 Mitglieder evangelikaler Gemeinden und Pfingstkirchen, die von der Regierung nicht als Religionsgemeinschaft anerkannt werden, durften nach Informationen der BBC vom Donnerstag das Gefängnis in der Hauptstadt Asmara verlassen. Als möglicher Grund für die Freilassung wurde die Corona-Pandemie genannt.

Das eritreische Regime erkennt nur die Orthodoxie, den Katholizismus, den Sunnismus und das Luthertum an. Allen anderen religiösen Gruppen ist es verboten, in der Öffentlichkeit zu beten oder Versammlungen abzuhalten. Schätzungen zufolge sitzen in dem Land am Horn von Afrika mehrere tausend Menschen aus religiösen Gründen in Haft. Eritrea gilt als eine der härtesten Diktaturen der Welt.

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Ohje. Schade das in normalen Medien so wenig kommt darüber ich wusste das nicht.

    Hoffentlich können die Gläubigen vielleicht bei erlaubten Gemeinden unter kommen

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