Vor fast 2000 Jahren sagte Jesus den entscheidenden Satz am Kreuz: „Es ist vollbracht.“ Mit seinem darauffolgenden Tod bezahlte er die Schuld aller Menschen und hob so die Trennung zwischen Mensch und Gott auf – ein für alle mal. Uns Christen fällt es komischerweise dennoch oft schwer, dem nichts mehr hinzufügen zu wollen, meint Jürgen Ferrary:

„Niemand würde auf die Idee kommen, wenn die letzte Rate eines Autos abbezahlt ist, noch weiter Geld an das Autohaus oder die Bank zu überweisen. ‚Es ist vollbracht‘ heißt: Die Schuld ist bezahlt.“

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6 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Es ist wirklich alles erledigt

    Es ist wirklich alles erledigt. Ein wunderbarer Artikel. Aber ist will gerne noch etwas zuspitzen. Der Tod Jesu am Kreuz, dass sein Körper und damit unsere Defizite Gott gegenüber, da (bildlich gesehen) angenagelt werden, will sagen: Die Schuld ist durchgestrichen, das Kreuz ist die notarielle Urkunde, Jesus Christus hat die Schuld der ganzen Welt gesühnt: Freiwillig. Vor allem aber, was alle fromme Arroganz ad absurdum führt, er ist für der Erlösung eines jeden Menschen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dorthin gegangen. Aber auch hier ist zu betonen: Der Stab über keinen Menschen wurde gebrochen. Jesus ist für mich, für meine Mitchrist*innen in aller Welt, für jeden Menschen und für Erlösung des ganzen Universums sowie den zukünftigen Neuen Himmel und die Neue Erde gestorben. Für uns, die wir dies wissen und zuversichtlich hoffen, gibt es nur dieses Versprechen, den heute ist uns die Hand gereicht zur Versöhnung mit Gott. Aber das Ärgernis, er ist auch für die Bösewichte der Welt geopfert.

    • Ja, aber in Kraft tritt Jesu Vergebung und Erlösung nur, wenn man sie im Herzen annimmt, ihn s Herrn bekennt und umkehrt. Es gibt keine billige Gnade.

      • Ja genau, seine Gnade ist wie Seife, die macht mich auch nicht von selbst sauber, aber ich darf sie anwenden, immer und immer wieder, sie wird nicht weniger.
        Es IST vollbracht, Halleluja!

      • Wir sollen und dürfen Jesu Vergebung und Erlösung annehmen. Insofern geht es nicht um billige Gnade. Aber der Kern der Rede vom Kreuz ist ja, und daher (eigentlich auch ein Skandal), dass Jesus für alle Menschen gestorben ist. Es wäre ein trauriger Neuer Himmel und Neue Erde, wenn das winzig kleine Häuflein heutiger Christen dort endgültig Heimat findet. Die Erlösung des ganzen Universums und jeder Kreatur bedeutet ja, dass Gott siegt und sich hoffentlich alle Kreaturen mit ihm freiwillig versöhnen. Aber dies ist Gottes Aufgabe. Vor allem wird Gott mit Liebe richten und sein Gericht ist das Kreuz von Golgatha. Es kann also durchaus sein dass auch wir vermeintlich rechtschaffenen Christen von Gott die Tränen getrocknet werden müssen wegen unserer Scham, wie wenig Liebe wir geübt oder ihn verstanden haben. Also: Es geht nicht um billige Gnade. Denn wie sagt die Bibel: Es ist wie eine ganz schwierige Geburt und es geht nicht ohne Schmerzen bei unserer Erlösung.

  2. ja richtig, “ den Weg zu Gott freigemacht“, aber gehen wollen, muss ihn dann jeder selbst!
    Nach meinem Verständnis ist die Trennung auf persönlicher Ebene erst aufgehoben wenn der verlorene Mensch nach Gottes Angebot greift.
    Dass mit dem schlechten Gewissen ist so eine Sache, da kämpft so mancher mit seiner „adamitischen Natur“ ist mir auch nicht fremd ! Und dann ist der Glaube an einen gnädigen Gott gefordert, der durch Jesu Blut besänftigt ist !

    • (Alle) Menschen werden das Versöhnungsangebot annehmen, aber das irdische Leben ist zu kurz und das Ergebnis diesbezüglich ist uns im Alltag gegenwärtig. Bereits die Wandlung des Saulus zum Paulus beweist, dass der Betreffende so überwältigt war vom Licht Gottes, dass er weder andere konnte noch wirklich wollte. Keinesfalls ist das die Propaganda billiger Gnade, sondern meine Hoffnung dass Gott immer größer als als wir ihn denken.

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