Junge Mönche beten am 16.08.2015 im Siht Wat Thazung Tempel in Wiesbaden (Hessen) (Foto: picture alliance / dpa / Fredrik von Erichsen).
Christen können von Muslimen und Buddhisten lernen – zumindest, wenn es um das öffentliche Glaubensbekenntnis geht. Das hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick erklärt.
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Christen zeigen ihren Glauben in der Öffentlichkeit nur selten und wenn, dann sehr verschämt. Das sagte der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick am Samstag auf einer Veranstaltung in Auerbach. „Christen sollen Zeugnis geben“, forderte der Geistliche. Dabei könnten die Christen von Muslimen und Buddhisten lernen, zitiert ihn die Webseite des Erzbistums: Sie zeigten sich in der Öffentlichkeit durch Gebet, Symbole und Kleidung.

Schick nannte als Beispiele für sichtbares Christentum im öffentlichen Raum Tischgebete in Restaurants, Prozessionen oder auch Segnungen von Gebäuden. Christen sollten ihre Überzeugungen in der Schule, am Arbeitsplatz und in der Politik zeigen, damit die „Werte des Evangeliums präsent bleiben“. Die Kirchen müssten im öffentlichen Leben präsent sein mit der „Verkündigung vom gütigen Gott, der allen Menschen die gleiche Würde und die gleichen Rechte garantiert und alle zum Frieden und Heil führen will.“

3 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Dem stimme ich voll zu. Warum schämen wir uns für unseren Glauben. Jesus hat gesagt: Wer sich aber mein und meiner Worte schämt, des wird sich des Menschen Sohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und seines Vaters und der heiligen Engel. Lukas 9,26 Bitten wir GOTT unsere Menschenfurcht von uns zu nehmen.

  2. Ich bin überzeugt davon, dass alle Erneuerungen des Christentums unfruchtbar bleiben werden, wenn das „Wort Gottes“ nicht wieder lebendiger Besitz des Christen wird.

  3. „Niemand zündet eine Lampe an und versteckt sie dann in einem verborgenen Winkel
    oder stellt sie unter ein umgestülptes Gefäß. Sie wird vielmehr auf einen Ständer gestellt,
    damit sie allen Licht gibt, die das Zimmer betreten. “

    Siehe bei Lukas 11:33

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