Symbolfoto (Foto: Liza Pooor / unsplash)

Priscilla Schwendimann, eine Pfarrerin aus Zürich, lud über soziale Medien zu einer Beerdigung ein. Der Grund: Außer ihr wäre sonst niemand da gewesen.

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Über die verstorbene Person wusste Schwendimann nur, dass sie eine schwierige Geschichte mit vielen Brüchen im Leben hatte. Die Resonanz bei der Beerdigung war dann für die Pfarrerin überraschend, wie sie dem Portal „ref.ch“ gegenüber sagte: „Schlussendlich waren etwa 20 Personen da, Jung und Alt. Mindestens die Hälfte davon kannte ich nicht. Diese Anteilnahme war irrsinnig schön und bewegend.“ Es sei ihr wichtig gewesen, dass niemand diesen letzten Weg alleine machen müsse.

Schwendimann kann sich nach dieser positiven Erfahrung vorstellen, auch zukünftig zu sonst leeren Beerdigungen Anteilnehmende einzuladen. „Wir waren eine Gemeinschaft für diesen Menschen, der sonst keine hatte. Das war auch ein Akt von Nächstenliebe. Wir nahmen uns Zeit, an diese Personen zu erinnern, auch wenn wir sie nicht kannten. Wir anerkannten, dass dieser Mensch gelebt hat, in unserer Stadt und zu uns gehört als Mensch. Wir zeigten damit, dass auch dieser Mensch von Gott geliebt wurde.“

Link: «Es hat mich sehr berührt, dass so viele kamen» (ref.ch)

3 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Wäre es nicht viel wichtiger, zu Lebzeiten, den Menschen von der Liebe Gottes zu erzählen?
    Dieser Akt von Nächstenliebe nützt dem Verstorbenen leider nicht mehr. Wir müssen uns zu Lebzeiten entscheiden, ob wir das Liebesangebot Gottes annehmen oder nicht. Gottes Wort ist so eindeutig.
    Lieber Gruß Martin Dobat

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