Beten Gebet
Gebet (Pixabay - public domain)
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Die Evangelische Allianz ruft anlässlich des Ramadans zum Gebet für die islamische Welt auf. Die Aktion „30 Tage Gebet“ gibt es inzwischen seit 27 Jahren. In diesem Jahr läuft sie vom 24. April bis 23. Mai. Ein Ziel der Initiative sei es, zu verstehen, „wie Muslime ihren Glauben im Alltag leben“ und sich der Vielfalt der muslimischen Glaubensströmungen bewusst zu werden, heißt es auf der Homepage der Gebets-Initiative. Nach Schätzungen der Allianz nehmen an der Aktion weltweit rund eine Million Christen teil.

„Beten bewegt den Arm Gottes“, sagt Reinhardt Schink, Generalsekretär der Evangelischen Allianz in Deutschland. „Sein Erbarmen gilt allen Menschen: Weltweit und auch uns sowie unseren muslimischen Mitbürgern hier in Deutschland.“ Christen engagierten sich weltweit in konkreten Hilfsprojekten und beteten für die Menschen vor Ort, unabhängig von ihrer Hautfarbe, ihrem Geschlecht oder ihrer Religion.

Zu der Aktion hat die Allianz ein Gebetsheft herausgegeben. Es kann als Printausgabe bestellt oder über die Homepage heruntergeladen werden. (dw)

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LINK: 30 Tage Gebet für die islamische Welt

2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Gebetsinitiative für Moslems ist gut

    Prima. Vorallem deswegen, weil wir den Islam allzu oft mit Islamismus vermischen und jenen Menschen guten Willens, die auch an den gnädigen und barmherzigen Gott glauben, damit großes Unrecht tun. Die Realität unseres Gottes, durch Jesus Christus in besonderer Weise bezeugt, verschwindet nicht, wenn wir Menschen mit einer anderen Tradition und einem anderen Gottesbild nicht akzeptieren. Wir sitzen alle in einem Boot und der Steuermann in diesem Boot ist Jesus Christus.

    • Das war auch mein erster Eindruck nach dem Lesen dieser Nachricht. Nachdem ich mir die Website dazu mal angesehen habe, finde ich diese Aktion nicht mehr gut.

      Ich selbst mag es nicht, wenn jemand anderes betet, dass ich meinen falschen Glauben abschwöre und seinen natürlich wahren annehme. Ich finde das mir gegenüber respektlos.

      Ich kann so etwas zwar nicht verhindern, aber als Gesprächspartner hätte dieser sich für mich disqualifiziert.

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