Evangelische Allianz verurteilt antisemitische Angriffe

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EAD Siebenarmiger-Leuchter
Foto: Evangelische Allianz Deutschland (EAD)

Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) hat dazu aufgerufen, solidarisch an der Seite jüdischer Mitbürger zu stehen. Die jüngsten antisemitischen Ausschreitungen in Deutschland verurteilte sie scharf – und richtete einen Appell an die Bundesregierung.

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In einer Stellungnahme verurteilte die DEA „jede Form von verbaler, symbolischer oder tatsächlicher Gewalt“, die sich gegen jüdische Menschen, Gotteshäuser oder andere Einrichtungen richte. Nie wieder dürften diese das Ziel von Gewalttaten sein. Als Christ habe man die besondere Pflicht, an der Seite jüdischer Mitbürger zu stehen, da Jesus Christus selbst Jude gewesen sei, heißt es in der Erklärung. Auch der Verbreitung der „Stereotype einer jüdischen Weltverschwörung“ sollten Christen sich klar entgegenstellen, da es sich dabei um „aberwitzige Mythen“ handle, die oft als Nährboden für Antisemitismus dienten. Vielmehr solle man für alle Menschen im Nahen Osten beten.

Weiterhin rief die Allianz die Bundesregierung dazu auf, den Betroffenen bestmöglichen Schutz zu bieten und alles dafür zu tun, „um die Konflikte in Israel friedlich zu lösen und der Gewaltspirale zu entkommen.“ Dazu wolle die DEA ebenfalls beitragen: „Wir werden nicht aufhören, all denen zu widersprechen, die versuchen, Hass zu säen und ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft zu bekämpfen.“

Unterzeichnet wurde die Stellungnahme von den beiden Vorsitzenden Ekkehart Vetter und Siegfried Winkler, Generalsekretär Dr. Reinhardt Schink sowie dem politischen Beauftragten der Allianz, Uwe Heimowski.

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Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) ist ein überkonfessioneller Dachverband evangelikaler Christen in Deutschland mit Sitz im thüringischen Bad Blankenburg. Sie versteht sich als „Bund von Menschen, die an Jesus Christus glauben, die verschiedenen christlichen Kirchen, Gemeinden und Gruppen angehören.“

11 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Hallo geliebte Menschen! (Joh. 3, 16)
    Wie lange wollt ihr euch noch bekriegen, belügen, hassen und umbringen? Wie lange wollt ihr noch hoffnungslos auf der Erde GOTTES hin- und herlaufen, in Ketten der Sünde und des Todes, voller Unruhe, unzufrieden, krank, ohne echte Liebe, hungernd nach Gerechtigkeit, Frieden und Freude, nach einem sinnvollen Leben, wahrer Sicherheit und Freiheit?! –
    Wisst ihr denn nicht, dass GOTT euch herzlich liebt und euer ewiger VATER sein will – und der Sinn des Lebens das neue, ewige Leben in Seinem SOHN ist? –
    Der VATER JESUS CHRISTUS ist der allein wahre und lebendige GOTT, der GOTT Abrahams, Isaaks und Jakobs, SCHÖPFER der Himmel und der Erde und der Menschen.
    „VATER und ERLÖSER“, „IMMANUEL“, „GOTT ist HEIL“, ist Sein NAME von Urzeiten her! (Jesaja 63, 16/Matthäus 1, 21)
    Ihm gehört a l l e s !
    GOTT ist nicht ein „Gott der Toten“, auch nicht der zeitliche „Gott“ dieser zeitlichen Welt, menschlicher Weltanschauungen, oder sonstigen menschlichen Vorstellungen.
    GOTT ist: „ICH bin der ICH bin“ – der EWIGE und ALLMÄCHTIGE – GOTT der Lebenden!
    Durch Seinen einzig-geborenen SOHN JESUS will Er euch erlösen – alle Sünde und Schuld ewig erlassen – erretten, neues ewiges Leben schenken und ewig bei Sich bergen!
    Seht die „Zeichen der Zeit“, seid nicht blind und taub! Hört auf Seine STIMME, Sein ewiges zuverlässiges WORT ! Hört auf Seinen SOHN JESUS, auf Seine Gesandten und somit auf Seinen HEILIGEN GEIST, den „GEIST der WAHRHEIT“! Lest in Seinem Buch, der Bibel!
    Die von GOTT festgesetzte Gnadenzeit für diese Welt naht sich dem Ende! „Es kommt die Nacht, da niemand mehr wirken kann!“ (Joh. 9, 4)
    Durch den RETTER der Menschen, GOTTES geliebten SOHN JESUS, den Er auch zum RICHTER der Menschen gemacht hat, wird GOTT alle Gottlosigkeit der Menschen richten, besonders ihren Unglauben, Ungehorsam gegenüber Seinem SOHN, Seinem ewigen unveränderlichen WORT und EVANGELIUM !
    Jeder aber, der sich vor Seinem SOHN, somit vor GOTT demütigt, und den Namen Seines SOHNES anruft zur Errettung, wird gerettet durch das heilige, gerechte, reine und unschuldige, sündlose BUNDESBLUT des GOTTES-LAMMES: JESUS – und kommt nicht ins Gericht; allein durch GOTTES herzliche LIEBE, GNADE und BARMHERZIGKEIT !
    „Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört Meine Stimme!“ (Joh. 18, 37)

    Bitte, lass dich mit GOTT versöhnen! Das nachfolgende Gebet möge dir helfen, erhört zu werden.
    „HERR JESUS, LAMM GOTTES, ich danke Dir, dass Du auch für mich sündigen, todgeweihten Menschen gekommen bist, um mich zu erretten. Eigentlich ist die Gerichtsstätte, das Kreuz, mein Platz! Damit ich nicht gerichtet werden muss, hast Du, HERR JESUS, das göttlich gerechte Urteil über mich an Dir vollstrecken lassen. Sei mir verlorenem Menschen gnädig, erlasse mir alle meine Sünde und Schuld, komm in mein Herz, sei mein ewiger HERR ! Ich will Dir gehorchen und nachfolgen und ebenso jedem Menschen vergeben, der sich an mir versündigt hat. Bitte mach aus mir einen neuen, gottgeweihten Menschen, durch das Geschenk GOTTES: Das neue ewige Leben in Dir. Amen.“ (Jesaja 53/Römer 3, 21-26/6, 23) (Siehe auch: Johannes 1, 12-13;29/3, 3-8/19, 30 !)
    Schriftstellen: Elberfelder Bibel 1982 KaRo

    • Ich glaube nicht, dass die Lösung dieses Konfliktes in christlicher Missionierung liegt. Ich finde das gegenüber Judentum und auch Muslimen ziemlich überheblich.

      Zumal die christliche Geschichte mehr als deutlich zeigt, das Christen zu Gleichem fähig sind und das trefflich religiös begründen können.

    • Lieber Karel Roman,
      dies ist, gelinde gesagt, schon eine ziemlich verkürzte und ideologisch gefärbte Version des Evangeliums. Wie wäre es, wenn Du einmal genauer betrachtest, wass der Herr zu Seinem Volk sagt. Wir sind als „Heidenchristen“ lediglich auf den Weinstock Israel aufgepfropft und es steht uns nicht zu, unserer Wurzel Ratschläge zu erteilen. Dies ist allein Sache des Schöpfers des Universums und derer, die Er dazu beruft!

      Was wir jedoch tun dürfen – und sollen! – ist, für Israel zu beten und es zu segnen.

      • „Israel hat das Recht, in Frieden zu leben!“ Den Satz unterschreibe ich sofort, wenn noch ein zweiter Satz folgen würde: „Und die Palästinenser haben ebenfalls das Recht in Frieden zu leben!“
        Ob da beten und segnen hilft, da bin ich skeptisch.

        • Ich glaube an einen allmächtigen Gott, Dieter. Und ich habe mit beten und segnen schon viele gute Erfahrungen gemacht. Daher bin ich alles andere als skeptisch.

          Worauf bezieht sich eigentlich das Zitat „Israel hat das Recht, in Frieden zu leben“? Ich kann es hier nirgends entdecken! Und wer verwehrt den Palästinensern dieses Recht? Ist es nicht vielmehr die Hamas selbst?

          Nebenbei bemerkt bezeichnen sich erst seit 1948 muslimische Araber als „Palästinenser“. Zuvor gaben sich vor allem Juden, die in diesem Gebiet lebten, diese Bezeichnung. Erst nach dem Palästinakrieg 1948 folgte von arabischer Seite eine Polarisierung. Israel bot schon mit der Staatsgründung am 14. 5.1948 allen Arabern ein friedliches Zusammenleben an.

          • Nun, die Raketen fliegen zur Zeit hin und her.
            Seit über fünfzig Jahren erniedrigt die Besatzungsmacht Israel das Palästinensische Volk, schindet es, hält es gefangen, vertreibt die Bewohner aus ihren Häusern, zerstört die Häuser, stiehlt jeden Tag ein Stück mehr von dem bereits winzigen Territorium, auf dem die Palästinenser leben, schlachtet ihr Vieh, vergiftet ihre Brunnen, zerstört ihre Olivenhaine, baut jeden Tag neue Siedlungen – von der UNO längst als völkerrechtswidrig ausgewiesen – auf dem gestohlenen Land, überfällt nachts Familien, gräbt den Dörfern ihr Grundwasser ab, erschießt gern, hält Dutzende Palästinenser seit Jahren ohne Gerichtsurteil, ja, ohne offizielle Anklage in seinen Gefängnissen, hat im Gazastreifen drakonische Lebensbedingungen etabliert, schlägt grundsätzlich mit maßloser, vollkommen disproportionierter Wucht zurück.
            Das Volk auf Erden will ich sehen, das sich das wehrlos und feig gefallen lässt. Wer Gewalt sät, erntet Gewalt. Was für eine banale Wahrheit.

            • Soll das eine ausgewogene Beschreibung der Situation sein? Ernsthaft? MfG, das Jesus.de-Team

            • Du hast ‚trinken das Blut der Kinder‘ vergessen.

              Damit wären dann nämlich die klassischen antisemitischen Vorwürfe gegen die Juden vollständig.

              Halbwahrheiten sind bekanntlich die gefährlichsten Lügen und Dein Beitrag strotzt davon.

            • Jesus.de -Team,
              natürlich gibt es Israelis, die ihr halbes Leben riskieren, um den Palästinensern beizustehen. Frauen und Männer, die längst begriffen haben, dass die Palästinenser genau wie die Israelis ein Recht auf friedliche Koexistenz haben. Und das Herrgötter keine Landstriche vergeben Und der Begriff
              „auserwähltes Volk“ nichts als ein eitles, anmaßendes Hirngespinst ist. Aber bei diesen tapferen Freunden Palästinas handelt es sich um – wie immer, wenn es um Hirn und Herz geht – um eine Minderheit, die keine Chance gegen gnadenlose Gier und Rechthaberei hat.

            • Hm. Sprechen Sie mal die Hamas auf friedliche Koexistenz an. MfG, das Jesus.de-Team

            • „Ausgewogen“ ist das nun wirklich nicht, Dieter. im Gegenteil: Deine Auflistung bedient ganz viele antisemitische Lügen, die seit dem Mittelalter über „die Juden“ verbreitet werden. Allen voran die „Brunnenvergiftung“: Dafür wurde die jüdische Bevölkerung Europas immer wieder verfolgt und ermordet, bis zum traurigen Höhepunkt m Dritten Reich. Die Hamas bedient sich immer wieder unwidersprochen dieses Märchens. „…gräbt der palästinensischen Bevölkerung das Grundwasser ab…“ – hier ist das genaue Gegenteil der Fall: Israel leitet seit den 1960ern Trinkwasser in die Palästinensergebiete. Die Hamas lässt die vorhandenen Leitungen absichtlich verfallen und sorgt somit dafür, dass nichts auf ihrem eigenen Gebiet ankommt.

              So ziemlich jede Deiner Behauptungen lässt sich widerlegen, auch wenn sie von vielen Parlamenten einschließlich der UNO widerspruchslos hingenommen wird. Und wenn man mit Christen aus den Palästinensergebieten redet oder Muslimen, die der Hamas kritisch gegenüber stehen, dann erhält man auch ein völlig anderes Bild. Mehr noch: Die Hamas benutzt Schulen und Krankehäuser als Schutzschild für ihre Raketenstellungen, schickt Vierjährige vor, die mit Steinen auf Soldaten werfen und in mindestens einem Fall „half“ ein Hamaskämpfer erwiesenermaßen mit dem eigenen Gewehr nach, als der israelische Soldat partout nicht auf ein Kind schießen wollte. Die israelische Armee brachte den Kleinen dann vor den Schüssen seines eigenen Onkels in Sicherheit, während schon das Video vom angeblichen Kindsmord durch die „bösen Juden“ weltweit durch die sozialen Medien geisterte.

              „Wer Gewalt sät, erntet Gewalt…“: Dafür geht Israel schon sehr behutsam vor. Wenn wir so wie Israel mit mit hunderten Raketen beschossen würden, wenn eines unserer Nachbarländer unsere Ermordung in der Verfassung verankert hätte, dann weiß ich nicht, wie wir damit umgehen würden…

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