Berliner Kirche führt neuen Messenger ein

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Zwei Menschen drücken lachend auf einen großen Enter-Button.
Die Berliner Kirche hat jetzt ihre App "EKBO Dialog" veröffentlicht. Foto: EKBO
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Die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) hat jetzt ihre eigene App „EKBO-Dialog“ veröffentlicht. Es handelt sich um einen Messenger (Kurznachrichtendienst), der innerhalb der Landeskirche von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Ehrenamtlichen genutzt werden soll.

Die Applikation garantiert nach Angaben der evangelischen Kirche eine einfache, sichere und datenschutzkonforme Kommunikation per Chat. „Die Chat-App garantiert, dass die Daten in Deutschland gespeichert bleiben, im Gegensatz zu anderen Messenger-Diensten“, sagt Fabian Kraetschmer, Leiter des IT-Referats der Kirche. Kurznachrichten, Video- und Audiotelefonie sind mit dem Programm möglich. Voraussetzung für die Nutzung der App ist ein Account beim Landeskirchenweiten Intranet (LKI), einer Internet-Plattform der EKBO. Die App gibt es im Google Play Store und im App Store kostenlos zum Download.

2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Na, ob das sinnvoll war? Es gibt ja gute Messenger, die datenschutzmäßig einwandfrei sind, beispielsweise Threema. Warum empfiehlt man diese nicht? Vom Fokus mal ganz abgesehen (man stelle sich vor, die CDU, wahlweise die SPD, FDP oder die Grünen, der ADAC und der FC Bayern würden ähnlich denken und alle ihren eigenen Messenger rausbringen)! Zumal ein Anbieter wie Threema hinsichtlich Sicherheit, Kontinuität, Updates, etc. wesentlich kompetenter sein dürfte als die EKBO. Statt dessen entwickelt man für viel Geld eine eigene App, die obendrein eine Infrastruktur (Server) braucht und Betriebs- und Wartungskosten mit sich bringt, also laufende Kosten erzeugt. Dazu kommt, dass die App über den Kreis der kirchlichen Mitarbeiter kaum Verbreitung finden dürfte. Wozu das alles?

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