Evangelische Kirche ruft zum Gebet für Syrien auf

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Eine zerstörte Straße in Mossul.
Derzeit ist Mossul ein Trümmerfeld. Foto: picture alliance/Dirk Waem/BELGA/dpa

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ruft Kirchengemeinden dazu auf, im kommenden Jahr am 8. März für Syrien zu beten. Dazu hat sie jetzt online ein Materialheft veröffentlicht, wie sie mitteilt. Darin finden sich Hintergrundinformationen zur dortigen Gesamtsituation, Gottesdienstmaterial und Beispiele aus dem Alltag der Syrer. „Insgesamt hören wir von großer Verunsicherung in den christlichen Gemeinden“, sagte Auslandsbischöfin Petra Bosse-Huber zur dortigen Situation. Zu oft habe die Bevölkerung erlebt, dass der erhoffte Frieden nicht eingehalten werde. Vom Krieg seien alle Menschen gleichermaßen betroffen, Christen wie Muslime: „Deshalb schließen wir sie in die Fürbitten ein.“

Die Fürbitten am zweiten Sonntag der Passionszeit (Reminiszere) haben in der EKD bereits Tradition. Seit 2010 ruft sie dazu auf, an diesem Sonntag für bedrängte und verfolgte Christen zu beten. Der Name „Reminiszene“ leitet sich aus dem 25. Psalm ab. Darin heißt es: „Gedenke (lateinisch: Reminiscere), Herr, an deine Barmherzigkeit.“

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