Die Evangelische Kirche in Deutschland wird kein eigenes Schiff zur Seenotrettung entsenden. Das machte Annette Kurschus, die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, bei einem Pressegespräch deutlich, wie mehrere Medien berichten. „Nach intensiven Debatten haben wir entschieden, nicht selbst im Mittelmeer aktiv zu werden. Stattdessen würden wir uns an einem breiten Bündnis beteiligen, das ein Schiff finanziert. Als Betreiber kämen Organisationen wie Sea-Watch in Betracht“, zitiert das Westfalen-Blatt die Präses.

Während des Kirchentags hatte es eine Resolution (also Willensbekundung) der Teilnehmer gegeben, dass die Evangelische Kirche ein eigenes Schiff ans Mittelmeer schicken soll. Bereits im Juni hatte sich die Kirche mit dieser Resolution befasst und diese positiv aufgenommen. Bei einer Ratssitzung im September soll weiter darüber beraten werden.

2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. vielleicht sollte die EKD mal anfangen ihre eigenen Mitglieder zu retten, wäre mal ein Vorschlag. Die Mehrheit wendetz sich in aller Stille ab und niemand merkt es. Diese schrille Veranstaltung ist nicht die ganze Kirche

    • Wer sich abwendet, sind die Populisten und Hetzer. Und auf die kann diese und jede Kirche tatsächlich gut und gerne verzichten.

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