Evangelische Kirche will Sea-Watch Schiff zur Verfügung stellen

9
Werbung

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hatte bereits beschlossen, ein Rettungsschiff für Flüchtlinge im Mittelmeer zu finanzieren. Dies soll dem Seenotrettungsverein Sea-Watch zur Verfügung gestellt werden, wie der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, am Donnerstag auf der Herbsttagung der Landessynode in Berlin erklärte. Dröge betonte, dass keine Kirchensteuermittel in das Projekt fließen sollen. Das Schiff werde durch Spenden finanziert.

Wer glaube, dass die EKD nicht die richtige Institution sei, um als Reederei aufzutreten, habe zweifellos recht, sagte Dröge: „Aber das wird sie auch nicht.“ Wer Bedenken gegen das Projekt habe, könne deshalb sicher sein, dass keine Kirchensteuermittel dafür verwendet werden. Das Retten von Flüchtlingen aus Seenot dürfe nicht gegen die Bekämpfung von Fluchtursachen ausgespielt werden, betonte Dröge: „Das ist ein zynisches Spiel, das wir nicht mitspielen dürfen.“ Denjenigen, die Menschen aus Seenot befreien, dürfe nicht unterstellt werden, dass sie „alle Menschen aus ihrer Heimat nach Europa locken“ wollen, sagte Dröge.

9 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Mir ist nicht ganz klar, warum jemand der EKD spenden sollte, um diese (für mich zwingend notwendige) Seenotrettung zu finanzieren und nicht gleich direkt Organisationen unterstützt, die dieses schon machen.

    Mit anderen Worten: ich finde es sehr bedauerlich, dass hier keine Kirchensteuermittel verwendet werden, da ich mir kaum einen sinnvolleren und biblischeren Einsatz solcher Geldmittel vorstellen kann (was auf einiges, was auch aus diesen Mitteln so alles bezahlt wird, nicht zutrifft)

    • Warum nicht gleich den Schleusern Schiffe zur Verfügung stellen? Das wäre doch einfacher und nicht so gefährlich und die Schleuser würden weiterhin sehr viel Geld verdienen.

      • Wenn Menschen zu ertrinken drohen, hilft man.

        Merkwürdig, das auf einer christlichen Website überhaupt erklären zu müssen.

        Denn komplizierter ist die Seenotrettung nicht. Über das, was danach oder davor kommt, kann man gerne streiten, über das Retten von Ertrinkenden (die es auch gibt, wenn komplett die Seenotrettung eingestellt würde) kann ich nicht streiten. Wer meint, man sollte Menschen ertrinken lassen, der hat sich von jeder anständigen Diskussionsgrundlage entfernt.

  2. Bitte keine Zuwanderer vor allem aus Afrika nach Europa lotsen
    Sie haben meist unwillkommen ein elendes Leben hier und da nicht sofort Arbeit rutschen sie in Kriminalität. Hilfe vor Ort ist viel viel besser

  3. Die EKD unterstützt dammt das Geschäft der Schleuser und lockt immer mehr Menschen ins Mittelmeer.

  4. Die Kirche ist nicht reich. sondern nur so gut. wie ihre Gläubigen.
    Für Projekte. wie z.B. Frauenhäuser, die es ohne meine Kirche nicht gäbe, muss gespendet werden.
    Motto : Besser liebevolle kluge Zuwanderer als hassende radikale Deutsche von rechts. AMEN

  5. Guten Tag, Ich bin voll dagegen! – Das ist ein Politisches Problem.
    Ich bin schon über 70 Jahre, in der DDR als bekennender Christ aufgewachsen, dafür in das Gefängnis gekommen. Nächstenliebe ist für mich als Christ eine Selbstverständlichkeit.
    Leider ist die Nächstenliebe in Deutschland verloren gegangen. –
    Solange das Geld (der Mammon) jetzt des Volkes GOTT ist, kann man nichts anderes erwarten.

    ZUM THEMA: Wir dürfen nicht vergessen, dass wir – der Westen – dort Krieg geführt haben. Wir brauchen uns daher nicht zu wundern, dass die Menschen sich auf den Weg machen und zu uns kommen.
    ABER: Die Schiffe fahren gezielt in das Gebiet. Dort warten schon die Flüchtlingsboote.
    Die Schleuser werden immer brutaler, nehmen den Flüchtlingen ihr ganzes Geld ab und können sich sicher sein, dass die Menschen gerettet werden.
    Das ist keine Seenotrettung – ein Fährbetrieb entsteht! Wir dürfen den Verbrechern nicht in die Hände spielen.
    Es muss aufhören, dass die Menschen auf dem Weg durch die Wüste verdursten und verhungern.
    Es muss aufhören, dass die Familien in Afrika verarmen, weil sie ihr ganzes Vermögen in die Finanzierung einer Flucht stecken.
    Es muss aufhören, dass die Schleuser vergewaltigen und morden.
    Das Ziel muss es sein, dass die Menschen in ihrer Heimat wieder eine Perspektive und Zukunft haben.

Comments are closed.