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Gemeinde soll "erfrischen". (Bild: Fresh X).
Am Samstag haben 23 Kirchen, Verbände und Werke den ökumenischen Verein „Fresh X – Netzwerk e.V.“ gegründet. Bereits seit 2011 gestalten sie eine neue Form des Gemeindelebens. Nun wollen die Mitglieder ihre Zusammenarbeit festigen und „eine vielfältige und erfrischende Kirche fördern“.
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Der neue Verein sei ein Hoffnungszeichen. „‚Fresh X‘ gründet mit diesem Verein keine starre Institution, sondern gestaltet weiterhin eine lebendige Bewegung“, sagte Prof. Dr. Michael Herbst, Direktor des Instituts zur Forschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung. Die Vertreter des neuen Vereins seien sich einig: Nur im gelebten Miteinander der Ökumene könne die Kirche der Zukunft gestaltet werden.

Keine Konkurrenz zu bestehenden Gemeinden

Menschen, die noch keinen Bezug zu Kirche und Gemeinde haben, sollen laut Satzung mit dem Netzwerk erreicht werden. „Bestehende Ortsgemeinden und neue ‚Fresh X‘ stehen nicht in Konkurrenz, sondern sind verschiedene, sich ergänzende Ausdrucksformen, durch die das eine Reich Gottes heute Gestalt gewinnen will“, betonen die Mitglieder in der Präambel der Satzung.

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„Ich hoffe, dass wir mit der Vereinsgründung einen Beitrag dazu leisten können, die Frage nach der Mission in einer angemessen und achtsamen Weise auch für Deutschland wieder zu eröffnen. Und dass wir sie damit auch als dezidiert ökumenisches Thema begreifen lernen“, so Maria Hermann, Referentin in der Hauptabteilung Pastoral im Bistum Hildesheim und eine der Leiterinnen von „Kirche2„.

Theologe: Historischer Moment

Prof. Dr. Tobias Faix, Professor für Praktische Theologie an der CVJM-Hochschule bezeichnet die Vereinsgründung am vergangenen Samstag als „historischen Moment mit hoffentlich nachhaltigen geistlichen Auswirkungen.“

Inspiriert von der englischen „Fresh X – Bewegung“ möchte das Netzwerk alle
neuen Ausdrucksformen gemeindlichen Lebens, die missional, kontextuell, lebensverändernd und gemeindebildend sind, fördern.