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Papst Franziskus hofft auf eine Überwindung der Trennungen unter den Christen und auf gemeinsame Abendmahlsfeiern.

Am Mittwoch sagte er bei der Generalaudienz auf dem römischen Petersplatz: "Danken wir dem Herrn für unsere Kommunion, damit sie am Ende die Kommunion aller ist".

Spaltungen zwischen Christen hätten in der Geschichte zahlreiche Konflikte, Leiden und sogar Kriege ausgelöst. "Das ist eine Schande", rief Franziskus aus. Fast immer seien "Hochmut und Egoismus" für Konflikte zwischen christlichen Konfessionen verantwortlich. Sie riefen Uneinigkeit hervor und machten die Gläubigen unfähig, andere Sichtweisen als die eigene zu akzeptieren.

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Gefragt sei daher eine neue Öffnung, um das Gültige und Gute in den Überzeugungen der jeweils anderen anzuerkennen. "Schreiten wir voran auf dem Weg zur vollen Einheit", sagte der Papst anlässlich des 70. Jahrestags seiner Erstkommunion.

(Quelle: epd)