Gilbert Morris: „Zwischen Liebe und Hass“

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Auch Band zwei der mehrteiligen Wakefield-Saga ist nicht einfach irgendeine Familiengeschichte, sondern ein tiefgründiger, christlicher Roman, der mich überzeugt hat.

Inhalt: Der Roman spielt in England im Jahr 1553. Die Glaubenskriege zwischen Katholiken und Protestanten toben. Um Rache an den Mördern seines Vaters zu üben, stürzt Robin Wakefield, der Enkel von Myles, sich in Intrigen und gefährliche Abenteuer. Die Liebe und der Glaube, die ihm als Kind gelehrt wurden, könnten ihm Frieden bringen. Doch bald befindet er sich in einer lebensgefährlichen Lage …

Über den Autoren: Gilbert Morris (1929-2016) war Pastor, Englisch-Professor und Bestsellerautor. Mit seiner Frau und seinen drei Kindern lebte er in Alabama, USA.

Von der ersten Minute an gepackt

Cover und Buch: Mir gefällt das Cover sehr und ich finde es viel besser als das Titelbild der früheren Ausgabe. Das Buch ist sehr schön und hochwertig gestaltet. Zu Beginn des Werks finden sich praktischerweise ein geschichtlicher Überblick und ein Stammbaum.

Meinung: Die Wakefield-Saga ist in meinen Augen etwas ganz Besonderes. Ich war schon von Band eins so begeistert und würde Lesern empfehlen, die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen, um das größte Lesevergnügen zu haben. Von Beginn an fand ich den Schreibstil des Autoren sehr einnehmend. Ich war sofort im Geschehen, es war alles bildlich da, ohne zu sehr auszuschmücken. Die Charaktere sind überzeugend und differenziert gestaltet. Mir gefallen hier besonders Robin, seine Großeltern und Allison.

Christliche Ausrichtung

Dieses Buch beinhaltet eine wunderschöne Liebesgeschichte. Aber es ist auch ein sorgfältig recherchierter historischer Roman. Morris hat historische Fakten, Kultur, Sitten und Kleidung der damaligen Zeit passend eingearbeitet. Aber der Roman bietet noch mehr. Mir gefallen besonders die Tiefgründigkeit und die christliche Ausrichtung, die das ganze Buch durchziehen.

In diesem Teil der Wakefield-Saga geht es besonders um die Bitterkeit. „Wer Bitterkeit und Hass in seinem Herzen regieren lässt, der zerstört sich selbst“, heißt es darin. Das ist so wahr und wichtig. Für Myles und Hanna ist es das wichtigste Anliegen, dass ihr Enkel Robin zu einem Mann wird, der vergeben kann und selbst jene nicht hasst, die seinen Vater hinrichteten. Das hat mich tief beeindruckt.

Von Cornelia Friedrich

Leseprobe (PDF)

Verlag: SCM Hänssler
ISBN: 978-3-7751-5930-2
Seitenzahl: 432
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
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