Werde ich im Himmel Haare haben? Essen oder trinken? Falls nein, habe ich überhaupt noch einen Magen? Gibt es dort Sex? Schließlich deutet Genesis 6 an, dass zumindest Engel Geschlechtsverkehr gehabt haben könnten.

Zu albern?

Andrew Doole stellt zunächst lächerlich wirkende, dann aber auch ernsthafte und anregende Anfragen an christliche Vorstellungen von Auferstehung und ewigem Leben. Werden Behinderte „geheilt“ sein? Was ist mit Menschen mit Downsyndrom? Würde eine „Heilung“ sie nicht völlig verändern?

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2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Natürlich wird die Heilung sie völlig verändern. Wie jeden von uns. Wir werden dann heil sein.

    Wie entstellend ist denn schon ein Downsyndrom im Vergleich zu der Krankheit zum Tode, an der jeder von uns leidet, der Sünde?

  2. Ewiges Leben ist ganz anders

    Andrew Doole stellt Fragen, die nicht lächerlich sind. Schon deshalb nicht, weil auch viele Christen mit dem Vertrauen zu Gott viel weniger Probleme haben, als sich das Ewige Leben vorzustellen. Große Bilder, aber auch eben nur bildhafte Vorstellungen, erzeugen die unzähligen Nahtoderfahrungen. Die Frage nach dem Leben in der Ewigkeit ist so nah mit dem Wesen Gottes selbst verknüpft, daß sie auf Erden immer unbeantwortet bleiben wird: Wir können Gott nicht verstehen und begreifen. Gott schafft einen „Neuen Himmel“ und eine „Neue Erde“, ein völlig neues Universum, alles geht auf Anfang und wir wachen auf in der Wirklichkeit Gottes.. Am Ende werden sich alle Menschen freiwillig mit Gott versöhnen. Wir kommen dann alle in unser himmlischen Elternhaus zurück. Vielleicht ist die richtige Haltung, sich eher in derjenigen des „Verlorenen Sohnes“ zu sehen, denn Töchter und Söhne Gottes bleiben wir alle, auch wen wir ihm weggelaufen sind. Das Ewige Leben ist demnach unverdiente Gnade, ein Geschenk und unser Heil können wir uns nicht erarbeiten. Ob ich im Himmel schreiben, singen, lesen oder mich rasieren darf/muss – ist ein wenig absurd und rein irdisch gedacht.. Aber sie ist ein gutes Mittel, den Fokus des Glaubens wieder auf das Ewige Leben zu lenken, daß allzu lange als Vertröstung aufs Jenseits verunglimpft wurde. Im übrigen gibt es Erlösung nur für das ganze Universum und für alle Kreaturen. Sonst wäre Gott gescheitert. Das Kreuz Christi ist die Strafe für unsere Sünde, Gott nicht (genug zu lieben) und es ist zugleich auch Liebe als Strafe. Am Ende werden wir in Gottes Nähe erleben, wo wir defizitär gelebt haben. Ich erlaube mir daher die Zusatzüberzeugung: Wir sind auch hier auf Erde um etwas zu lernen, auch durch Fehler, oder unsere Untreue Gott gegenüber. Denn so verstehe ich die Geschichte vom Verlorenen Sohn. Erst in seiner spezifischen Hölle der Gottesferne begreift er endlich, daß wenn man in der Dunkelheit ist nicht gleichzeitig im Licht leben kann. Ich würde den Fokus lieber auf diese (auch indirekten) Gedanken über den Glauben legen als in die Fragen, ob das Ewige Leben so ist wie hier auf Erden – oder wenigstens ähnlich. Vermutlich würde, wäre dies so, jemand nie eine Ewigkeit aushalten. Sie wäre nämlich die Wiederholung des Immergleichen.

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