WELT-Autorin Caroline George hat sich konfirmieren lassen – mit 42 Jahren. In einem Artikel beschreibt sie, wie sie zu der Entscheidung gekommen ist.

Denn der Schritt zu einem Leben mit Gott war für sie alles andere als selbstverständlich. Jahrelang bezeichnete sie sich selbst als Heidin – und war stolz drauf. Doch dann kam der Moment, an dem sie Kirchen für ein Buch porträtieren sollte. Erstmals merkt sie, was für einen Eindruck die Gebäude bei ihr hinterlassen: „Wenn ich mich traute, mich in die Bank einer Kapelle auf dem Land zu setzen und nichts zu tun, außer dort zu sitzen, stiegen mir Tränen in die Augen, und ich wusste überhaupt nicht weshalb.“

Mehr und mehr lernt George, was es heißt, dass Gott die Liebe ist. Sie versteht, dass es mehr gibt als den Zufall. Und dass Gott sie auch mit Fehlern annimmt. Sie will sich taufen lassen – kann das in der Landeskirche allerdings nicht erneut tun. Und beschließt deshalb, die Taufe neu zu bezeugen – mit einer Konfirmation.

LINK: Gott, meine späte Liebe

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