Kind in einem Slum in Indien Armut
Kind in einem Slum in Indien (Foto: Pixabay / billycm)
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Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision warnt vor den Folgen der Corona-Pandemie für einkommensschwache Staaten. In vielen Ländern gebe es nur eine schlechte medizinische Versorgung, heißt es in einer Pressemitteilung. Deshalb habe die Organisation jetzt die „größte humanitäre Hilfsaktion“ in ihrer 70-jährigen Geschichte gestartet. Der Schwerpunkt der Maßnahmen liege auf der Nothilfe im Rahmen der COVID-19-Bekämpfung.

World Vision will in mehr als 70 Ländern rund 72 Millionen Menschen durch Hilfsmaßnahmen unterstützen, die Hälfte davon Kinder. Dafür stünden 350 Millionen US-Dollar bereit, heißt es.

„Viele Menschen müssen sich entscheiden, ob sie sich einer Erkrankung durch das Virus aussetzen oder ob sie und ihre Kinder an Hunger oder Mangelernährung sterben“, sagt Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland. „Wir sind zutiefst besorgt, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie die Entwicklung einer ganzen Generation von Kindern beeinträchtigen könnte.“ Internationale Solidarität sei im Kampf gegen das Virus daher entscheidend. Der Fokus müsse auf die die „Schwächsten und die Kinder“ gerichtet werden. (dawi)