Hoffnungsschimmer im Rotlichtviertel

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Foto: thinkstock

Im Großraum Stuttgart gehen schätzungsweise 4.000 Frauen und 300 Männer der Prostitution nach, teils unter menschenunwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Mittendrin steht das „HoffnungsHaus“, eine Einrichtung des altpietistischen Gemeinschaftsverbandes (die Apis). Ein Rückzugsort für Menschen ohne Perspektive.

Denn genau das, eine Perspektive, fehle den meisten Menschen in der Rotlichtszene, heißt es auf der Homepage des HoffnungsHauses. „Wir stehen dem wie ohnmächtig gegenüber“, so Steffen Kern, der Vorsitzende der Apis. „Aber damit finden wir uns nicht ab. Als Christen erst recht nicht. Denn wir wissen um die Würde, die jedem Menschen gilt. Jede und jeder ist ein Ebenbild Gottes. So wollen wir den Frauen dort begegnen. Das ist unsere erste Mission: den Frauen und Männern in der Prostitution ein Stück ihrer Würde zurückzugeben.“ Im Juli 2016 wurde das HoffnungsHaus eröffnet. Eine Sozialarbeiterin ist hauptamtlich angestellt, dazu arbeiten zahlreiche Ehrenamtliche vor Ort.

Die Deutsche Bibelgesellschaft hat die Einrichtung im Stuttgarter Rotlichtviertel kürzlich besucht. Herausgekommen ist ein achtminütiger Videobeitrag für die Reihe „Lichtmomente“, in denen die Bibelgesellschaft Projekte vorstellt, bei denen sich Menschen, durch Ihren Glauben motiviert, für andere einsetzen.

Links: 
Das HoffnungsHaus in Stuttgart (Homepage)
Lichtmomente – das HoffnungsHaus (Video)
Hoffnung im Rotlicht (PDF)