Eine zerstörte Straße in Mossul.
Mossul (Foto: picture alliance/Dirk Waem/BELGA/dpa)
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Rund 200 innerhalb des Irak vertriebene christliche Familien kehren zurück in die Stadt Mossul und in die umliegenden Gebiete im Nordirak. Dies berichtet das christliche Hilfswerk „Open Doors“.

Im Jahr 2014 hatten Kämpfer des sogenannten „Islamischen Staats“ (IS) die Region erobert. Seitdem sei erst ein kleiner Teil der damals  vertriebenen Christen zurückgekehrt, heißt es. Allein in Mossul lebten vor der Eroberung durch den IS rund 45.000 Christinnen und Christen, sagt Pastor Raed Adel, geistliches Oberhaupt der Syrisch-Katholischen Kirchen in der Stadt.

Derweil richte eine Gruppe lokaler Freiwilliger nach Angaben von „Open Doors“ eine der christlichen Kirchen wieder her: die fast 200 Jahre alte syrisch-katholische Thomaskirche. „Wir wollen sagen, dass Christen hierher gehören, dass sie hier eine reiche Geschichte haben“, sagte Mohammed Essam, einer der Freiwilligen, gegenüber dem Nachrichtenportal „Arab Weekly“.

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Link: Open Doors

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