Irmgard Schwaetzer, Präses der Synode der Evangelischen Kirche Deutschland, feiert am 5. April ihren 75. Geburtstag. Die ehemalige Bundesbauministerin koordinierte nach der Wende den Wiederaufbau in Ostdeutschland.
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Von 1982 bis 2002 war die studierte Apothekerin Mitglied des Deutschen Bundestages. Die gebürtige Protestantin begann ihre Kirchenlaufbahn 2004 als Vorsitzende im Domkirchenkollegium ihrer Gemeinde am Berliner Dom. Eine Aufgabe, die sie bis 2014 ausübte. Neben ihrem Engagement in der Friedrich-Naumann-Stiftung, investiert sie ihre Energie auch in die Mitarbeit in der evangelischen Kirche. 2013 wurde die Bundesministerin von der EKD-Synode in Düsseldorf überraschend zur Nachfolgerin von Katrin Göring-Eckardt gewählt. Das Vertrauen in ihre Arbeit als Vorsitzende sprachen ihr die Mitglieder der Synode 2015 erneut zu.

Für 2017 sieht sie die Hauptaufgabe der Evangelischen Kirche Deutschland in der ökumenischen Ausrichtung und Gestaltung sozialer Räume innerhalb der einzelnen Gemeinden. Auch über das Reformationsjahr hinaus. Eine Kirche, die sich diakonisch engagiert ist ihr ein besonderes Anliegen. Ein gelebter Glaube sage mehr als jede Rede. Als Protestantin, die ein katholisches Mädchengymnasium besuchte, war ihr „das Gefühl für Minderheiten schon früh vertraut“.

Irmgard Schwaetzer lädt ihre Geburtstagsgäste am 5. April zur regulären Mittagsandacht in den Berliner Dom ein.

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