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Gruß aus der Redaktion: Jesus.de wünscht ein gesegnetes Jahr 2010

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Eigentlich ist es peinlich – und vielleicht doch symptomatisch für uns Christen in dieser wohlstandsgesättigten Gesellschaft: Mir ist heute Morgen die (noch) aktuelle Jahreslosung nicht mehr eingefallen. Wem geht es ähnlich?

Natürlich, die Jahreslosung ist kein Orakelspruch und man kann prima in den Himmel kommen, ohne sie zu kennen. Aber ich frage mich: Wie wichtig ist mir die Bibel noch? Im Hauskreis lesen wir ein (gutes!) Buch. Morgens lesen wir in der Redaktion die Losung und beten zusammen. Aber inwiefern bestimmen die Botschaften der Bibel wirklich meinen Alltag? Wo kommt sie vor? Ich ertappe mich dabei, dass die Bibel nicht nur bei Tante Hedwig im Regal verstaubt. Und das, obwohl die Bibel so viel moderner ist, als die meisten Menschen glauben.

 Die (noch) aktuelle Jahreslosung lautet: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Diesen Satz sagt Jesus, nachdem er mit aller Schärfe dargestellt hatte, wer in den Himmel kommen kann – niemand,  wenn es nach den Maßstäben geht, die der gerechte Gott an uns legt.

Und doch ist es in Wirklichkeit anders: Vertraut Gott und vertraut mir. Diese simple Anweisung Jesu – gleichzeitig der „offizielle“ Vers über dem kommenden Jahr – bezieht sich in gewisser Weise auf die Jahreslosung 2009 und begründet, warum bei Gott möglich ist, was den Menschen unmöglich erscheint: Es geht um Vertrauen. Es geht statt um Leistung um Zuwendung zum lebendigen Gott. Darum, mein Herz nicht mehr zu verschließen vor seiner Liebe. Und vor seiner Bereitschaft, mir zu vergeben. Eine ganz einfache Botschaft, im Grunde.

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 Aber genau darum machen wir Jesus.de. Häufig scheint dieses Portal auf den ersten Blick „nur“ ein Ort zum Diskutieren und Informieren zu sein. Wie steht ein Christ zu Afghanistan? Darf man schwule Partnerschaften segnen? Alles wichtige Fragen. Und trotzdem manchmal zu sehr im Fokus. Denn es sind Fragen ohne Ewigkeitswert. Die einzigen Fragen, die sich jeder Mensch irgendwann stellen muss und die wirklich Bedeutung für sein Leben haben, sind: Wie stehe ich zu Jesus? Und wie zu meinen Mitmenschen?

 Im abgelaufenen Jahr wurde unsere Konzentration sehr von den technischen Fragen in Anspruch genommen. Der dringend nötige und wie bei den meisten IT-Projekten nicht ganz reibungslose Softwarewechsel hat unsere volle Aufmerksamkeit und einen Großteil unserer Zeit gefordert. Schön, dass das jetzt vorbei ist! Schön, dass wir jetzt die Basis dafür haben, uns noch mehr den wichtigen Dingen widmen zu können.

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Die wichtigen Dinge, das bedeutet, dass wir uns für das Jahr 2010 mit voller Energie der inhaltlichen Arbeit widmen werden. Das bedeutet einerseits die Qualifizierung unserer Nachrichten: mehr Zeit für gründliche Recherche, mehr Zeit für eine eigene und neue Sicht auf die Themen, die Christen im deutschsprachigen Raum angehen.

 Und andererseits bedeutet es eine Ausdehnung und Weiterentwicklung unserer missionarischen Aktivitäten. Im Frühjahr 2010 wird der Bundes-Verlag, der auch Jesus.de trägt, ein missionarisches Magazin an den Kiosk bringen: Es soll "niederschwellig" sein, ansprechnd und berührend, an den entscheidenden Stellen aber auch den nötigen Tiefgang haben. Ein Heft, das Christen verschenken können, ohne damit kirchen- und glaubensdistanzierten Menschen einen "Holzhammer" zu überreichen. Ich freue mich, dass Inhalte des Heftes dann auch die „Über Jesus“-Abteilung von Jesus.de in regelmäßigem Rhythmus bereichern werden.

 Zudem ist eine Wissensdatenbank über den christlichen Glauben in Arbeit. Hierbei treibt uns die Sorge vor einem zunehmenden Kenntnisverlust selbst der grundlegendsten Begriffe des christlichen Glaubens. Was feiern wir an Weihnachten? Was an Ostern? Ein großer Teil der Bundesbürger kann diese Fragen nicht mehr beantworten. Bei Jesus.de werden verschiedene Autoren die zentralen Stichwörter rund um den Glauben auf anschauliche Weise erklären. Dabei verschweigen sie die Unterschiede zwischen den Kirchen in Bezug auf einige Fragen nicht, sondern erläutern sie offen und ehrlich. Die Stichworte werden bei Google verlinkt und die Botschaft dahinter so für Menschen relevant, für die Jesus zurzeit nicht im Fokus steht.

 Last but not least werden wir den christlichen Glauben neu "erklären". Wie bitte? Nein, ganz einfach: Was wir schon in ausführlicher Form mit dem Text „Fast alles über Jesus“ getan haben (dessen Buchform übrigens bald auch auf Kroatisch erscheint), werden wir zu Beginn des neuen Jahres in Kurzform veröffentlichen. Nach den „vier geistlichen Gesetzen“, die sich heute viele Christen nicht mehr weiterzugeben trauen, möchten wir etwas Neues präsentieren, um den Menschen von heute die Botschaft Jesu mit nur wenigen Sätzen einleuchtend zu erklären. Wir machen das auf Web 2.0-Basis, das heißt mit der Möglichkeit, dass die Jesus.de-Nutzer ihre Anmerkungen, Korrekturen und Gedanken über die einzelnen Punkte äußern und damit den Wortlaut mitbestimmen können. Ein spannendes Experiment, auf das ich mich schon sehr freue.

 Zweitausendzehn – ein Jahr, für das ich großes Vertrauen in Gott habe. Ich freue mich sehr auf die Projekte, die Artikel, die Gespräche und natürlich die fortlaufende Weiterentwicklung von Jesus.de. Zur Ehre dessen, der diesem Portal den Namen gegeben hat.

In diesem Sinne wünsche ich allen Mitgliedern, allen Stammlesern und Gelegenheitsnutzern, allen ehrenamtlichen Moderatoren, die sich so sehr einsetzen, den Technikern und natürlich meinen Redaktionskollegen eine gesegnete, weil Gande bringende Weihnachtszeit. Eine, in der wir uns – wenn schon nicht an die Jahreslosung – immer an das erinnern, was der Kern dieses Festes ist: Gottes Geschenk an uns.

Herzlichst, Euer
Rolf Krüger
Leiter von Jesus.de

(Quelle: jesus.de)

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