David Brunner ist der Ansicht, dass in der Theologie heute viele „Nebenthemen“ – zum Beispiel der Klimaschutz, die Bewertung von Homosexualität oder die Frage nach dem richtigen Taufverständnis – zu „Hauptthemen“ gemacht werden. Dabei sei Jesus Christus das Zentrum des Glaubens. Den Menschen wäre geholfen, wenn Hauptamtliche an dieser Stelle mehr Leidenschaft an den Tag legte, findet er.

In seinem Blogbeitrag greift Brunner biblische Verheißungen auf und erklärt, wie diese sich auf Christus beziehen. Denn dieser Jesus sei der „rote Faden“, der sich durch die Bibel zieht.

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3 DIREKT-KOMMENTARE

    • Bildhafte Vorstellung der Ewigkeit sind unmöglich

      Lieber Manfred Reichelt, Es ist mE absolut richtig erkannt, daß die Auferstehung von den Toten und das Ewige Leben sehr in den Hintergrund getreten ist. Viele Menschen haben mit dem Glauben und Vertrauen auf Gott weniger Probleme, als mit der Vorstellung eines Ewigen Lebens. Zu dem haftet einer Überzeugung von der Überwindung des Todes der Verdacht an, wir Christinnen und Christen wollten die Menschen vertrösten und hier nicht mehr an der Verbesserung der Welt mitarbeiten. Ich bin zutiefst davon überzeugt, daß die Unmöglichkeit Gott mit dem Verstand zu verstehen und zu beschreiben, mit der gleichen Unmöglichkeit zusammenhängt, sich ein zutreffendes Bild von dem Neuen Himmel und der Neuen Erde zu machen. Wäre das Leben in Gottes ewiger Welt eine Art Verlängerung unserer hiesigen Lebenszeit bis ins Unendliche, ist dies für jede Kreatur in der Schöpfung schier unerträglich. Wir müssen damit leben, daß wir weder jemals mit Gott fertig werden und ihn uns nicht vereinnahmen können. Wer wirkliche Glaubenserfahrung erlebt, was ansich schon ein großes Geschenk ist, der hat eine Ahnung davon, daß man bis hin zum Schriftverständnis der Bibel von geistlichen Angelegenheiten auch ein geistliches Verständnis braucht. Am schwersten haben es – meine ich sehr gewagt – Fundamentalisten. Jesus war auf Erden kein Theologe, sondern praktizierte es, die Liebe Gottes zu verkörpern und zu leben. Wenn man dies tut, was auch nur wieder in Form eines Geschenkes der Gnade geht, muss man u.a. aber auch die Inhalte der Bergpredigt mit ins Boot nehmen. Wenn wir als Christen Licht der Welt und Salz der Erde sein wollen, gehen wir nicht in der Anpassung an Welt und Gesellschaft auf, aber wir verändern sie – oder besser – wir sind dazu die freiwilligen Werkzeuge Gottes. Die Freunde Jesu Christi sollen nicht zufällig der Sauerteig der Welt sein. Deshalb ist unsere Sendung in die Welt unvollständig, wenn wir sie nicht auch als eine politische Angelegenheit ansehen.

    • Sehr geehrte Damen und Herren,

      woher kann ich diesen Fisch Anhänger mit dem Wort Jesus erhalten? Ist der Anhänger käuflich zu erwerben. Vielen Dank.
      Mit freundlichen Grüssen Amparo

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