Lewis Hamilton
Lewis Hamilton beim Großen Preis von Hockenheim, Foto: picture alliance/augenklick

Wenn man Formel-1-Profi Lewis Hamilton glaubt, hatte er beim Grand Prix von Deutschland in Hockenheim göttlichen Beistand, wie unter anderem Motorsport Total berichtet. Das Rennen stand nicht gut für ihn. Doch dann begann starker Regen und Spitzenreiter Sebastian Vettel landete im Kiesbett. Hamilton siegte.

„Jesus hat definitiv geholfen“, sagte der nun fünfmalige Weltmeister. Vor dem Rennen hatte der Sportler mit „viel Negativität“ zu kämpfen, da ihn einige Zuschauer auspfiffen. Also betete er. In dem Gewitter sieht er eine übersinnliche Gebetserhörung. „Für mich schien nach dem Rennen die Sonne, obwohl es regnete. Schon verrückt! Es war biblisch“, sagte der 33-Jährige. Allerdings habe er nicht für den Regen oder gegen Rennende gebetet. Er bete nicht für Siege: „Ich bete für Glück“ so Hamilton.

Link: „Biblisches“ Hockenheim: Jesus hat Lewis Hamilton geholfen

3 DIREKT-KOMMENTARE

  1. ein etwas seltsames verständnis von gebet, oder? für glück beten, was ist denn überhaupt glück? scheint noch einigen biblisch/christlichen nachhilfeunterricht zu benötigen, oder?

  2. „Jesus hat Lewis Hamilton geholfen“ Als Kommunikation-Designer und Christ möchte ich zu der Überschrift und der Einlassung von Lewis Hamiilton etwas sagen. Beim Wahlsieg des Amerikanischen Präsidenten schrieb Franklin Graham:
    »IT WAS HAND OF GOD« Ich schrieb Franklin einen Brief und schickte dazu ein Plakat. Meine Antwort: »NO IT WAS CHRISTIAN
    FUNDAMENTALIST’S«. Ich halte es für sehr gefährlich solche Behauptungen auf zu stellen. Mit solchen Behauptungen verbiegen wir die Botschaft Jesu Christi und die Botschaft unseres Gottes. Wenn Hamilton gebetet hat, bei den gefahrenen
    Geschwindigkeiten um »Glück«, dann sage ich, dass man um Glück nicht beten kann, d.h. ich habe in meinem Leben im Gottes
    Erbarmen erlebt. Ein Beispiel: Ich war im Jahr 1996 für das Erscheinungsbild der Evangelischen und Katholischen Kirchen zum Jubiläum 50 Jahre NRW in Düsseldorf verantwortlich.
    Nach einer Besprechung für eine weitere Veranstaltung in Düsseldorf, fuhr ich von Köln zur Abendveranstaltung wieder Nach Düsseldorf. Auf der Autobahn von Leverkusen nach Düsseldorf bei einer Geschwindigkeit von 160 kmh Plus, platze mein
    linker Hinterreifen, ich drehte mich um die eigene Achse und fuhr immer noch mit hoher Geschwindigkeit eine Böschung hinunter und blieb an einem Baum hängen. Schaden 66.000 DM. Die Autobahn war zum Zeitpunkt des Unfalls leer, nur in
    ca. 6/700 m Entfernung kam ein PKW, der die Unfallsituation gesehen und geholfen hat. Als ich am Abend dann um 23.30 Uhr
    nach Hause kam, meine Frau wurde über unsere Tochter von dem Unfall informiert, lag auf dem Wohnzimmertisch das aufgeschlagene Losungsheft: Tageslosung ein Wort aus Psalm 57.2: ». . . . . unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht,
    bis das Unglück vorüber gehe.« Als ich von dem Unfall am Abend im Zelt der Kirchen erzählt habe, habe ich, obwohl ich den Losungstext noch nicht gelesen hatte, nicht von Glück gesprochen. Das Wort Glück habe ich mit dem Unfall nie gebraucht und nie erzählt, obwohl ich mein Erlebnis über Behütung und Bewahrung schon hunderte Mal erzählt habe. danach wurden viele Menschen ganz Still. Hier möchte wichen einen Doppelpunkt setzen.

    Heinrich Brandt
    Rheinisch Westfälischer Pastoralgehülfe a.D.
    Kommunikation-Designer und Künstler

    Bockumer Straße 144
    40489 Düsseldorf-Wittlaer

    Fon 0211 404404
    brandt.404404@gmx.de
    info@Jerusalem.eu

    • Lieber Heinrich,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Das ist ein bereichernder Erfahrungsbericht.
      Nur kurz eine Anmerkung in eigener Sache: Der Titel ist von Motorsport übernommen, wie wir es bei Pressespiegeln im Regelfall machen. Um nicht den Eindruck zu erwecken, er sei unsere eigene Meinung, haben wir ihn bewusst in Anführungszeichen gesetzt.

      Herzliche Grüße
      Dein Jesus.de-Team

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Please enter your comment!
Bitte gib deinen Namen ein