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Die Evangelisationsveranstaltung «JesusHouse» vom 30. März bis zum 2. April soll nach Angaben der Organisatoren der «größte Jugendgottesdienst Europas» werden.

 «Wir wollen die Fragen und auch Zweifel der Jugendlichen ernst nehmen», sagte Theologe und «JesusHouse»-Redner Matthias Clausen am Donnerstag in Stuttgart. Die Veranstalter rechnen mit mehr als 140.000 Teilnehmern in der Stuttgarter Porsche-Arena und an den 402 Übertragungsorten in Deutschland. Denn Interessierte könnten den Gottesdienst per Satellit und Internet-Livestream verfolgen.

 In einer Mischung aus «Event und Gespräch» sollen den Angaben zufolge an den vier Abenden die Themen «Gott», «Glaube», «Liebe» und «Hoffnung» angesprochen werden. Die Jugendlichen sollten Antworten bekommen, die zu ihrer Lebenssituation passten, betonte Clausen. Interviewgast am ersten Abend sei Fußballnationalspieler Cacau. Außerdem werde Nick Vujicic, ein Mann ohne Arme und Beine, von seinem Leben und seiner Hoffnung berichten.

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 Insgesamt sind rund 6.000 Ehrenamtliche und etwa 1.400 Jugendgruppen aus evangelischen Landeskirchen, der katholischen Kirche und freien Gemeinden bei «JesusHouse» aktiv. Veranstalter der Jugendevangelisation ist das überkonfessionelle Netzwerk «ProChrist».

 Die Gesamtkosten für «JesusHouse» betragen rund drei Millionen Euro. Sie werden aus bundesweiten Spenden, einem Zuschuss der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Evangelischen Landeskirche in Württemberg sowie von den deutschen Veranstaltern getragen. Außerhalb Deutschlands findet «JesusHouse» an etwa 100 weiteren Veranstaltungsorten in Europa wie Österreich, Polen oder Rumänien statt.

(Quelle: epd)