Julie Klassen: „Die Frauen von Ivy Cottage“

0

Dieser entzückende Roman entführt uns in das Jahr 1820 nach Ivy Hill in England. Dort begegnen wir drei Frauen: Rachel, Mercy und Jane.

Rachel ist aufgrund der hohen Verschuldung ihres Vaters mittellos geworden und hat lediglich die umfangreiche Büchersammlung geerbt. Aus Mitleid wird sie von ihrer Freundin Mercy in ihr Haus Ivy Cottage aufgenommen, das Mercy zusammen mit ihrer Tante bewohnt.

Die dritte der Freundinnen – Jane – ist verwitwet und betreibt die Herberge in Ivy Hill. Nach dem vergeblichen Versuch Lehrerin zu werden, kommt Rachel auf die Idee, mit ihrem Büchererbe eine Leihbibliothek einzurichten. Mercy, Jane und die Damen der Tee- und Strickgesellschaft geben die nötige Ermutigung und so werden wir mit hineingenommen in die Entstehung von Leihbibliotheken.

Doch mehr als alles andere begleiten uns die Irrungen und Wirrungen der Herzen dieser drei liebenswerten Frauen bis schlußendlich leider nur eine ein Happy End erleben darf.

Beim Lesen dieses Buches hat es mich neu betroffen gemacht, wie schwer es für unverheiratete Frauen dieser Zeit war, alleine ihren Lebensunterhalt zu verdienen bzw. sich selbständig zu machen. Sie lebten in einer großen Abhängigkeit von der Gunst der Eltern und Verwandten.

Von Ingrid Bendel

Leseprobe (PDF)

Verlag: SCM Hänssler
ISBN: 978-3-7751-5857-2
Seitenzahl: 512
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Sterne

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Please enter your comment!
Bitte gib deinen Namen ein