Karlsruhe: Anmeldungs-Ansturm auf Willow-Leitungskongress

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Ein halbes Jahr vor dem nächsten Willow-Leitungskongress im Januar 2010 in Karlsruhe gibt es bereits 4.300 Anmeldungen.
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Der Kongress in der dm-Arena in Karlsruhe soll nach Aussagen der Veranstalter klare Anhaltspunkte vermitteln, wie man als Nachfolger von Jesus wachsen sowie als gesamte Gemeinde Stillstand und Selbstbezogenheit überwinden kann. Ein weiterer Schwerpunkt liegt darauf, wie Gruppen und Gemeinden so geleitet werden, dass Wachstum im biblischen Sinn möglich wird. Mit den Worten „Folge mir nach“ habe Jesus zu einer Reise des Glaubens und des Wachstums gerufen. „Selbst wenn das körperliche Wachstum abgeschlossen ist, können unser Glaube, unser Charakter und unsere Liebe weiter wachsen“, erklärte Gotthard Westhoff von Willow Creek.

Beim Leitungskongress sollen die Erkenntnisse der Willow-Creek-REVEAL-Studie eine entscheidende Rolle spielen. In der Studie wurden Gemeindemitglieder aus 200 Gemeinden zum „geistlichen Wachstum“ ihrer Gemeinde befragt. Durch die Studie hat die Willow Creek-Gemeinde aus der Nähe von Chicago überraschende Erkenntnisse entdeckt, wie geistliches Wachstum in Gemeinden wirkungsvoll gefördert werden kann oder verhindert wird. Der Kongress soll Antworten geben auf die Frage, woran es liegt, dass einige Menschen und Gemeinden weiter wachsen, während andere Stillstand und Rückschritt erleben, durch welche Faktoren dies begünstigt oder behindert und welche Rolle dabei die eigene Bereitschaft spielt.

Landesbischof Dr. Ulrich Fischer: „Menschen neu für die Sache Jesu begeistern!“

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Zu den hochkarätigen Referenten zählt neben dem Gemeinde-Innovator Bill Hybels und dem Bestseller-Autor John Ortberg, auch die Ex-Hewlett-Packard-Chefin Carly Fiorina, eine der mächtigsten Frauen der amerikanischen Wirtschaft. Auch dabei sind der Management-Vordenker Prof. Dr. Fredmund Malik sowie Prof. Dr. Michael Herbst (Universität Greifswald) und Dr. Johannes Reimer (Gummersbach).

Insgesamt erwarten die Verantwortlichen in Karlsruhe 7.000 Haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Kirchen und Gemeinden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Besonders in der Badischen Landeskirche wird der Kongress mit Spannung erwartet. Der Landesbischof Dr. Ulrich Fischer (Evangelische Landeskirche in Baden) hoffe, „dass sich viele Teilnehmer neu für die Sache Jesu begeistern lassen. Wichtig ist: kapieren, nicht kopieren! Wir haben in der Evangelischen Landeskirche in Baden damit gute Erfahrungen gemacht, zu reflektieren, wie Impulse von Willow Creek für eine Volkskirche fruchtbar gemacht werden können.“