Kate Breslin: Der Leutnant und das Mädchen

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Der Roman entführt den Leser in die Zeit zum Ende des Ersten Weltkriegs. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ist spannend bis zur letzten Seite. Kate Breslin gelingt es, eine Liebesgeschichte und einen Krimi in einem Buch zu vereinen, ohne dass der Eindruck entsteht, dass zwischen zwei verschiedenen Erzählungen hin und her gesprungen wird.

Sehr anschaulich beschreibt die Autorin die damaligen Lebensbedingungen. Als Leser kann man sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. So wird glaubwürdig beschrieben, welche Einschränkungen der Leutnant durch seine Kriegsverletzung hat und wie ihm das „Mädchen“ verständnisvoll Hilfe leistet. Sie gibt ihm sein Selbstvertrauen wieder und hilft ihm, Ängste zu überwinden. Gleichzeitig hütet sie ein Geheimnis, das sie vor ihm verbirgt.

Alle Charaktere werden gut eingeführt und anschaulich beschrieben. Zu keiner Zeit muss man sich als Leser fragen, wer die ein oder andere Person ist, wie es in anderen Romanen manchmal der Fall ist. Der Spannungsbogen ist perfekt angelegt. Erst zum Ende des Buches hin werden die Dinge klar. Man kann das Buch kaum noch aus der Hand legen.

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Immer wieder wird auch Bezug auf den Glauben genommen. Die Hauptdarsteller vertrauen auf Gott und bitten ihn im Gebet um Hilfe. Dabei hat der Leser jedoch nicht das Gefühl, dass ihm der Glaube aufgedrängt werden soll –  im Gegenteil: Dieser Part fügt sich ganz natürlich in die Geschichte ein. Genial gemacht!

Von Helga Zahn

Leseprobe (PDF)

Verlag: SCM Hänssler
ISBN: 978-3-7751-5976-0
Seitenzahl: 400
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
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