Ulrich Parzany

Go Conference mit Parzany findet erst 2021 statt

Die Veranstalter haben die Go Conference auf den 11. September 2021 verschoben. Hauptredner Ulrich Parzany hat bereits zugesagt.

Zenralrat der Muslime: Gegen Pauschalkritik an Israel

Generalsekretär Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime in Deutschland wendet sich gegen eine Instrumentalisierung des Nahost-Konflikts.

Rückgang: 110.700 gemeldete Abtreibungen in Deutschland

Im Jahr 2009 wurden laut Angaben des Statistischen Bundesamts rund 110 700 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet. Dies sind 3,3 Prozent (3800) weniger als 2008. Allerdings stiegen die Zahlen im vierten Quartal des Vorjahres im Vergleich zu 2008 leicht an (0,5 Prozent).

Plakataktion: Publizist Friedman verteidigt Belohnung für Hinweise auf NS-Verbrecher

Der Publizist Michel Friedman hat die vom Simon-Wiesenthal-Zentrum ausgeschriebene Belohnung für die Ergreifung von Nazi-Kriegsverbrechern verteidigt. Auch im normalen polizeilichen Alltag würden Schwerkriminelle mit diesem Instrument gesucht und dadurch gefangen, sagte der Anwalt und frühere Vizepräsident des Zentralrats der Juden der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwochsausgabe).

Gekreuzigter McDonalds-Clown empört Christen

Wegen eines Kunstwerks im Kunstmuseum in Haifa kam es in den letzten Tagen zu Ausschreitungen. Drei Polizisten sollen verletzt worden sein.

Studie: Warum Jugendliche beten

Auch, wenn sie nicht christlich erzogen wurden, haben viele Jugendliche Erfahrungen mit Gebet. In schwierigen Lebenslagen beten junge Menschen besonders häufig.

net-tribune.de: Bundeskanzlerin – „Ohne Kirchen würde Deutschland sozial kälter“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat kurz vor dem Besuch des Papstes die Bedeutung der beiden christlichen Kirchen in Deutschland hervorgehoben. Ohne die Kirche würde Deutschland nicht nur "spirituell verarmen, sondern wäre auch sozial kälter", sagte Merkel am Mittwoch bei einem Empfang in der CDU-Parteizentrale in Berlin. Die christlichen Kirchen seien "sinnstiftend und bedrohen nicht den säkularen Staat", erklärte Merkel.

Bibel-TV: Erster regelmäßiger TV-Gottesdienst für Gehörlose

Am 23. Dezember startet beim christlichen Fernsehsender Bibel TV die "Stunde des Höchsten" der deutschlandweit erste regelmäßige Fernsehgottesdienst in Gebärdensprache für Gehörlose.

Kabinett: Zwangsheirat wird eigener Straftatbestand

Die Bundesregierung hat am Mittwoch in Berlin ein schärferes Vorgehen gegen Zwangsheiraten und Integrationsverweigerer beschlossen. Das Kabinett billigte einen Gesetzentwurf, in dem die verschiedenen Regelungen zusammengefasst sind. Zwangsheirat wird danach ein eigener Straftatbestand. Bisher werden Zwangsverheiratungen als besonders schwere Form der Nötigung geahndet. Anstifter von Zwangsehen sollen mit Haft bis zu fünf Jahren bestraft werden. Opfer erzwungener Ehen erhalten ein Rückkehrrecht nach Deutschland. Bisher erlosch es nach sechs Monaten, künftig soll es zehn Jahre lang gelten. Dies solle jungen Frauen helfen, die in Deutschland aufwachsen und dann beispielsweise während der Sommerferien im Heimatland ihrer Eltern verheiratet werden, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) erklärte nach dem Kabinettsbeschluss, Zwangsheirat sei auch in Deutschland ein ernstzunehmendes Problem. Um sie stärker als strafwürdiges Unrecht zu ächten, werde ein eigener Straftatbestand geschaffen. «Damit treten wir gleichzeitig der Fehlvorstellung entgegen, es handele sich um eine zumindest tolerable Tradition aus früheren Zeiten oder anderen Kulturen», unterstrich der Minister. Schärfer will die Regierung auch gegen Scheinehen vorgehen, die nur geschlossen werden, um ein Aufenthaltsrecht in Deutschland zu erhalten. Der ausländische Ehepartner soll erst nach drei statt bisher zwei Jahren einen eigenen Aufenthaltstitel bekommen. In Härtefällen sollen Ausnahmen gemacht werden, etwa bei häuslicher Gewalt. Dann gilt die Drei-Jahres-Frist nicht. Die Kontrolle der Integrationsverpflichtungen soll verbessert werden. Vor der Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis muss künftig geprüft werden, ob der Antragsteller seiner Pflicht zur Teilnahme an einem Integrationskurs nachgekommen ist. Bei einer Verweigerung kann die Verlängerung abgelehnt werden. Es können auch Hartz-IV-Leistungen gekürzt werden. Beides ist auch heute schon möglich. Die Sanktionen sollen nicht verschärft, sondern konsequenter angewendet werden. Dazu sollen sich Kursanbieter und Behörden gegenseitig besser über Ausländer informieren, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Gelockert werden die Aufenthaltsbestimmungen für Asylbewerber und geduldete Ausländer. Sie sollen mehr Bewegungsfreiheit erhalten, um ihnen die Aufnahme einer Arbeit, eines Studiums oder den Schulbesuch zu erleichtern. Bisher ist ihre räumliche Bewegungsfreiheit in der Regel auf einen Landkreis oder eine kreisfreie Stadt beschränkt.

Klima-Appell: Religionsvertreter fordern Ende fossiler Energien

Mehr als 150 Geistliche aller Weltregionen haben energische Anstrengungen im internationalen Klimaschutz gefordert. Ein gemeinsamer Appell wurde am Montag bei den Klimaverhandlungen in Bonn der Chefin des UN-Klimasekretariats, Christiana Figueres, übergeben.