Islamwissenschaftlerin Rabeya : „Muslime müssen moderne Bildungsmethoden lernen“

Muslimische Gemeinden in Deutschland „müssen den Unterschied zwischen Moscheedidaktik und Schuldidaktik lernen“. Das sagte die muslimische Pädagogin und Islamwissenschaftlerin Rabeya Müller bei einer Diskussion über den Beitrag der Religion zur Bildung im Rahmen des Kirchentags in Bremen.

Britische Intellektuelle: Großbritannien ist kein christliches Land

Mehr als 50 britische Intellektuelle haben Premierminister David Cameron wegen dessen Aussage, das Königreich sei ein christliches Land, kritisiert.

Erzbischof von Canterbury: Christen im Orient sind „an den Rand gedrängte...

Der Erzbischof von Canterbury hat auf negative Folgen der arabischen Aufstände für orientalische Christen hingewiesen - und stieß damit bei Palästinensern und pro-palästinensischen Aktivisten auf Kritik.

Papst in Jordanien: Gewalt und Konflikt zwischen Westen und Islam nicht...

Papst Benedikt XVI. hat am Freitag seine erste Nahostreise in Jordanien begonnen. «Der Dialog mit Juden und Muslimen muss trotz unvermeidlicher Missverständnisse weitergeführt werden», sagte er vor Journalisten auf dem Flug nach Amman. Jordanische Friedensinitiativen hätten die Ansicht, zwischen dem Westen und dem Islam seien «Gewalt und Konflikt unausweichlich, widerlegt», betonte er bei seiner Ankunft. Neue Kirchenbauten in Jordanien bezeichnete das Kirchenoberhaupt als «Zeichen des Respekts dieses Landes vor der Religion». Im Namen der Katholiken wolle er «Dankbarkeit für diese Öffnung ausdrücken.» Religionsfreiheit gehöre zu den unveräußerlichen Menschenrechten, die nicht nur im Nahen Osten verteidigt werden müssten. Benedikt äußerte «tiefen Respekt» vor dem Islam. Er würdigte den Einsatz des jordanischen Königshauses für Dialog zwischen den Religionen. In Anwesenheit des Königs Abdullah II. und seiner Frau Rania erinnerte er zudem an die Flüchtlinge, die nach dem jüngsten Irakkrieg in Jordanien Aufnahme gefunden hätten, darunter zahlreiche Christen. Der jordanische König bat dasKirchenoberhaupt um Unterstützung bei seinen Bemühungen um Vermittlung im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Eine Verhandlungslösung müsse «ein Ende der Besatzung und des Leidens» der Palästinenser bedeuten. Die Angehörigen der drei großen Weltreligionen müssten gemeinsam den Schutz der heiligen Stätten in Jerusalem garantieren, sagte Abdullah bei der Ankunft des Papstes. Bei einem Besuch im katholischen Behindertenzentrum «Regina Pacis» in Amman erklärte Benedikt anschließend, er komme, um «für das wertvolle Geschenk des Friedens in Jerusalem, im Heiligen Land und der Region zu beten». Der von der Reise sichtlich angestrengte Papst äußerte die Überzeugung, dass «durch Zynismus, Ungerechtigkeit und mangelnden Willen zur Vergebung verhärtete Herzen immer für eine neue Vision des Friedens geöffnet werden können». Für den späten Nachmittag stand ein Höflichkeitsbesuch beim Königspaar auf dem Programm des Papstes. Am Samstag will Benedikt in Amman zum zweiten Mal in seiner Amtszeit eine Moschee besuchen. Bevor er am Montag nach Israel weiterreist, wird er zudem die Moses-Gedenkkirche auf dem Berg Nebo besichtigen und die Grundsteine der ersten katholischen Universität des Landes in Madaba und zweier Kirchen an dem Ort weihen, an dem Johannes der biblischen Überlieferung nach Jesus getauft hat. Zu den Höhepunkten der achttägigen Reise nach Jordanien, Israel und die Palästinensergebiete gehören eine Papstansprache in der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem und ein Gebet an der Klagemauer in Jerusalem. In Bethlehem will das Kirchenoberhaupt mit dem Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas zusammentreffen und ein Flüchtlingslager besuchen und eine große Open-Air-Messe feiern.

Archäologische Funde: Wissenschaftler sammelt Belege für biblische Belagerung Jerusalems

Eine Gruppe von Wissenschaftlern um den Mainzer Alttestamentler Isaac Kalimi hat historische Belege für die in der Bibel beschriebene Belagerung Jerusalems durch den Assyrer-König Sanherib gesammelt.

Größtes Tauffest der EKD: 243 Kinder in der Elbe evangelisch getauft

Am Hamburger Elbstrand wurden an Pfingstsamstag 243 Kinder getauft. Bei strahlendem Sonnenschein wurde am «Falkensteiner Ufer» bei Blankenese das bislang größte Tauffest der evangelischen Kirche gefeiert.

Kirchentag: Göring-Eckardt hält Ausschluss der AfD für denkbar

Die frühere EKD-Ratspräses Katrin Göring-Eckardt kann sich einen Auschluss der AfD vom Kirchentag 2017 in Berlin und Wittenberg vorstellen. "Die Kirchentagsveranstalter müssen die Freiheit haben, über das Für und Wider zu entscheiden", erklärte sie.

Millionenverluste: Evangelische Kirche in München entlässt Finanzchef

Die evangelische Kirche in München zieht Konsequenzen aus dem Finanzskandal. Künftig sollen das Personal- und das Finanzwesen im Kirchengemeindeamt des Dekanats voneinander getrennt werden.

Tel Aviv: Tausende bei Großdemo für Palästinenserstaat

Tausende Menschen haben am Samstag in Tel Aviv für einen unabhängigen Palästinenserstaat demonstriert. Die Kundgebung war von linksgerichteten Organisationen veranstaltet worden und stand unter dem Motto "Israel sagt ja zu einem palästinensischen Staat".

Ein Mönch verändert die Welt – Luther und die Reformation

Luther löste mit seinen Thesen ein gewaltiges Beben aus - in Deutschland und ganz Europa. Was passierte vor 500 Jahren, als ein Mönch mit seinen Ideen die Welt nachhaltig verändern sollte? "Die Deutsche Welle" taucht ein in die Zeit des Reformators.