Kathedralen-Brand von Nantes: Verdächtiger gesteht Tat

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Schwarzer Rauch quillt aus der Kathedrale von Nantes. Davor stehen Feuerwehrwagen und Einsatzkräfte.
Foto: picture alliance / AP Photo / Laetitia Notarianni
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Ein 39-Jähriger hat am Sonntag gestanden, die Kathedrale von Nantes in Brand gesteckt zu haben. Es ist der gleiche Mann, den die Polizei bereits kurz nach der Tat zu einer Befragung festgenommen, dann jedoch wieder freigelassen hatte. Das berichtet die Zeitung Presse-Océan. Der Verdächtige war als freiwilliger Helfer dafür zuständig, das Gebäude am Abend vor dem Unglück abzuschließen. Wie mehrere Medien berichten, hatte ihn das auch verdächtig gemacht. Denn Einbruchsspuren waren nicht zu finden. Laboruntersuchungen erhärteten den Verdacht auf Brandstiftung. Deswegen waren die Ermittler abermals auf den 39-Jährigen gekommen. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Zu den Motiven gibt es noch keine klare Aussage. Hinweise darauf liefert allerdings eine E-Mail, die der Verdächtige wenige Stunden vor dem Brand an die Diözese und Verwaltungsbehörden geschickt hatte. Der gebürtige Ruander schildert darin nach Angaben von Presse-Océan seine persönlichen Probleme. Seine Aufenthaltsgenehmigung in Frankreich soll ausgelaufen sein, eigentlich hätte er seit November 2019 das Land verlassen sollen. Ob diese Mail mit der mutmaßlichen Tat in Verbindung steht, ist jedoch noch nicht bestätigt.

Die Kathedrale von Nantes brannte am vergangenen Samstag. Die Orgel aus dem 17. Jahrhundert erlag den Flammen. Ebenso wurden ein Buntglastfenster sowie Gemälde zerstört oder beschädigt.

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