Das Institut für Prävention und Aufarbeitung (IPA) von sexualisierter Gewalt der Katholischen Kirche soll im September seine Arbeit aufnehmen. Ziel der Einrichtung ist es, beim Thema ein einheitliches Vorgehen zu fördern. Außerdem wird es alle deutschen Bistümer dabei unterstützen, Standards für den Umgang mit Missbrauch zu entwickeln. Zum Beispiel sollen Wege entwickelt werden, Präventions- und Aufarbeitungsprojekte zu begleiten und die Qualität von bestehen Präventionsmaßnahmen zu sichern. Das IPA ist eine Reaktion auf die Missbrauchs-Studie aus dem vergangenen Jahr. Das teilt das Bistum Trier mit.

Beteiligt sind Wissenschaftler, Fachorganisationen, Akteure der Präventions- und Interventionsarbeit sowie Betroffene. Das Institut steht unter der Federführung des Trierer Bischofs Dr. Stephan Ackermann. Er ist gleichzeitig der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich und für Fragen des Kinder- und Jugendschutzes. Den Aufbau und die Leitung des Instituts übernimmt Oliver Vogt. Er war lange Jahre der Präventions- und Interventionsbeauftragte des Erzbistums Köln

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Katholische Kirche gründet Institut zur Missbrauchsaufarbeitung –
    Italienische Mafia gründet Institut zur Bekämpfung von Drogenhandel und Zwangsprostitution

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