Was hat die scheinbar endlose Autofahrt mit einem quengeligen Kind mit unserem Gebet an Gott gemeinsam? Etwas Entscheidendes, meint Pastor Christof Lenzen: Beide wollen konkrete Antworten und „auf Sicht fahren“. Aber Gott macht uns oft ein ganz anderes Angebot – sich selbst.

„Er schaut eben in unser Herz, er weiß, was wir wirklich brauchen und deswegen übergeht er dezent das Gebet der Wunscherfüllung und schwenkt um auf ein Gebet der Beziehungserfüllung.“

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1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Keine Lust zu beten

    Keine Lust zu beten – so geht es oft auch mir. Aber ich kenne auch die Erfahrung und staune über das Wunder, dass Gott als eine alles umfassende Wirklichkeit, der im ganzen unendlichen Universum lebt – also mit einem unendlichen Gefälle – mir doch Vater und Mutter gleichzeitig ist. Gebet kann eine solche Geborgenheit und damit geschenktes Urvertrauen erfahren. Ich kann und darf Gott alles sagen, weil er sowieso schon alles von mir weis. Es gibt keinen Grund, meine Leichen im Keller meine Seele zu verschweigen, die wohl mehr oder weniger jede/r hat. Mein Gebet hat Gott immer beantwortet, auch wenn er nicht alle meine unverschämten Wünsche erfüllt. Und er gibt bisweilen die (eigentlich) unverhoffte sofortige Antwort auf ein Stoßgebet. Beten kann man daher nur empfehlen. Zugleich glaube ich, dass es keine größere Macht auf Erden gibt als das Gebet.

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