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Fast 70 Kirchen hat Gottfried Böhm in seinem Leben entworfen, die wohl bekannteste ist die Wallfahrtskirche Maria in Velbert-Neviges. Am heutigen Donnerstag (23. Januar) begeht der Architekt seinen 100. Geburtstag. Katholisch.de porträtiert ihn.

Mit seinen Bauten, oft aus Beton, polarisiert der Künstler. Doch das liegt in der Familie: Schon seit Vater Dominikus Böhm spaltete die Geister. Sein Sohn will eigentlich Bildhauer werden. Doch Dominikus überredet ihn zur Architektur. Eines seiner Hauptwerke gestaltet er schon zu Beginn seiner Karriere: die Kapelle „Madonna in den Trümmern“, heute integriert in das Kunstmuseum Kolumba in Köln. Und schon damals ist das Hauptmaterial Beton. Allerdings nicht auf Wunsch des Künstlers hin, sondern der Auftraggeber.

Sein Wallfahrtsdom in Neviges ist bis heute umstritten. Er trägt den Beinahmen „Gottesgebirge“ und soll ein Zelt für das pilgernde Volk Gottes sein – für viele ist es nur eine Betonwüste. Und doch: Bis heute ist keine Böhm-Kirche abgerissen, obschon mitunter ungenutzt. Der Architekt überdauert. (nate)

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LINK: Gottfried Böhm: Der Schöpfer der „Betongebirge“ wird 100

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Ich komme ursprünglich aus der Nähe von Neviges (damals noch eigene Stadt) und habe deshalb auch mal die Böhm-Kirche dort besucht. War interessant, innen noch mehr als außen.

    Ist aber schon lange her, und ich kann nicht mehr sagen, wie viel von dem, das ich damals als Kind interessant und neu fand, allgemein katholisch war und wie viel speziell Böhm.

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