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Papst Franziskus hat um Vergebung für die Kirchenspaltungen der Vergangenheit gebeten. Er bete darum, "dass wir die Wunden heilen, die wir den anderen Brüdern zugefügt haben", sagte er am Mittwoch bei der Generalaudienz in Rom: "Ich bitte um Vergebung für das, was wir getan haben, um diese Spaltung noch zu vertiefen."

Bei seiner Heilig-Land-Reise vor wenigen Tagen habe er gemeinsam mit dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomäus I., die "Bitterkeit der Spaltungen" gespürt, die noch unter Christen bestünden. "Wie weh das tut!" rief das katholische Kirchenoberhaupt aus. Doch bereits jetzt könnten Christen gemeinsam beten und sich für den Frieden einsetzen, sagte er unter Anspielung auf den Nahost-Konflikt.

 Die Präsidenten Israels und der Palästinenser, Schimon Peres und Mahmud Abbas, habe er zu einem gemeinsamen Gebet nach Rom eingeladen, da er beide als "Männer des Friedens" erlebt habe, sagte der Papst. An die Christen weltweit appellierte er, für Frieden zwischen Israelis und Palästinensern zu beten.

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(Quelle: epd)