Der US-Amerikaner Thomas Tarrant ist ehemaliges Ku-Klux-Klan-Mitglied, überlebte eine Schießerei, bei der ihn sechs Kugeln durchsiebten, und floh mehr oder weniger erfolgreich aus der Einzelhaft. Heute ist er überzeugter Christ. Im August hat er ein Buch veröffentlicht, in dem er von seiner Umkehr berichtet. Darüber schreibt die Webseite jesus.ch.

Tarrant wächst im Süden der USA auf. Sein alkoholkranker Vater habe ihn zwar nicht zum Rassimus erzogen, aber durch Vernachlässigung und antisemitische Literatur „wurde ich bald einer“, schreibt er in seinem Buch „Consumed by Hate, Redeemed by Love.“ („Verbraucht durch Hass, befreit durch Liebe“). Schon während seiner High-School-Zeit schließt er sich dem Ku-Klux-Klan an. Mit 21 plant er einen Bomben-Anschlag auf das Haus eines jüdischen Geschäftsmanns. Das FBI vereitelt die Tat, Tarrant überlebt die Schießerei trotz sechs Schusswunden und kommt in Einzelhaft. Es folgen Depressionen und ein gescheiterter Selbstmordversuch. Schließlich gelingt ihm sogar die Flucht aus dem Gefängnis, „aber zwei Tage später fand uns das FBI, und einer der anderen Häftlinge wurde in der anschließenden Schießerei getötet.“ Tarrant wird daraufhin in den Hochsicherheitstrakt verlegt.

In vollkommener Isolation findet Tarrant über philosophische und geschichtliche Literatur, die seine Weltanschauung infrage stellt, zurück zur Bibel. Beim Lesen des Neuen Testaments beginnt sein Weltbild zu zerfallen: „Ich erkannte, dass ich gegen Gott gesündigt hatte und seine Vergebung brauchte.“ Gott schenkt ihm neues Leben und verändert ihn „Schritt für Schritt“. Nach seiner Entlassung besucht er die „University of Mississippi“ und wird Co-Pastor in einer gemischtrassigen Kirche und später Präsident des C. S. Lewis Institutes, wo er Menschen hilft, Nachfolger Jesus‘ zu werden.

LINK: KKK-Terrorist überlebt seine Erschiessung und findet neues Leben

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Please enter your comment!
Bitte gib deinen Namen ein