In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 6.000 christliche Kirchen, von denen 30 Prozent in den nächsten Jahren leer stehen werden. Was passiert mit ihnen? Wie kann man sie umnutzen? Mit diesen Fragen befasst sich die Ausstellung „Fluch und Segen. Kirchen der Moderne“ seit gestern. Initiiert wurde sie vom Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW.

Passenderweise findet das Projekt in der Kirche St. Gertrud in Köln statt, die seit 2010 regelmäßig auch als Veranstaltungsraum genutzt wird. Mittels Projektionen und Licht inszeniere die Ausstellung wichtige architektonische Elemente des Kirchenbaus, erläutere liturgische Funktionen der Raumgestaltung, erkläre den theologischen Hintergrund und entschlüssle die besondere Atmosphäre, heißt es in der Pressemitteilung. Ein zweiter Teil befasst sich mit der Umnutzung von Sakralbauten und wie sich Bedeutung und Raumwirkung durch Umbauten verschieben. „Das Ziel des Projekts ist, Gemeinden und Initiativen zu unterstützen, die am Umbau oder der Umnutzung von Kirchengebäuden beteiligt sind“, schreiben die Veranstalter.

Die Ausstellung ist noch bis zum 10. November zu sehen in der Kirche St. Gertrud, Krefelder Straße 57, in Köln zu sehen. Die Öffnungszeiten sind mittwochs von 12 bis 20 Uhr und donnerstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.

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