Markus Till: „Wir müssen reden“

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Zwei Männer im gespräch
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Markus Till spitzt in seinem Blogbeitrag die Stoßrichtung seines Buchs „Zeit des Umbruchs – wenn Christen ihre evangelikale Heimat verlassen“ zu. Dabei distanziert er sich zwar einerseits von „Irrlehrenjägern“ in den verschiedenen theologischen Lagern, betont aber andererseits auch: „Wahrheit ist nicht beliebig.“ Einen Standpunkt zu haben, habe nichts mit Rechthaberei zu tun. Im Buch, so Till, gehe es unter anderem um die Frage, in welchen Punkten man theologisch „flexibel“ sein könne, wo aber rote Linien lägen, die den Kern des Glaubens ausmachten.

Eine Pflichtlektüre für alle, die die Diskussion um evangelikale, postevangelikale und liberale Theologie verfolgen.

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1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Wir müssen reden! hmm, das geschieht ja schon zu Genüge, was man auch an den diversen Sozial Media Posts vermeintlich abtrünnniger sieht.
    Warum denke ich bei Konservativen, dann direkt an Abwehr und Verteidiung statt Verständnis und Nachfragen?
    Das wass Till und andere hier versuchen, ist nichts als das weichgespülte „diese Meinung ist nicht christlicher Meanstream“ von amerikanischen Christen wie Franklin Graham. Nur dass diese direkt das Christsein absprechen.
    Ich frage was dieser ominöse „Standpunkt sein soll. Denn auch Post evengelikale oder progressive haben ihre Standpunkte.
    Diese sind aber oft nicht so festgefahren oder klopfen sich nicht an Buchstaben fest.
    Das Strohmannargument „Wahrheit ist nicht beliebig“ wird dann auch gerne aus der Mottenkiste geholt.
    Ein Blog, der sich „aufatmen in Gottes Gegenwart“, aber nichts anderes tut als Kritik an Personen und Positionen aus dem progressiven Lager zu üben, kann ich nicht wirklich mit Gottes Nächstenliebe in Verbindung bringen.

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