„Menschen mit Behinderung haben uns etwas zu sagen“ (pro)

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Down Syndrom Trisomie 21
Foto: Getty Images

Heute ist im Bundestag diskutiert worden, ob vorgeburtliche Bluttests zur Kassenleistung werden. Mit ihnen kann frühzeitig erkannt werden, ob ein Baby an Down-Syndrom erkrankt ist. David Neufeld ist Verleger und hat zwei Kinder mit Down-Syndrom adoptiert. Das christliche Medienmagazin pro sprach mit ihm über das Thema.

Neufeld spricht sich eindeutig gegen die Bluttests als Kassenleistung aus. „Ich sehe darin eine große Gefahr, dass es dann eine Art Selektion gibt“, sagt er im Interview. Er befürchtet, dass es einen steigenden Druck auf Eltern gibt, die Kinder untersuchen zu lassen.

Der Verleger wirbt für eine große Akzeptanz von Menschen mit Behinderung. „Wir glauben, dass Menschen mit Behinderung uns etwas zu sagen und zu geben haben“, sagt er.

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