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Die westfälische und die rheinische Landeskirche haben bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Spenden für die Partnerkirchen in Asien und Afrika aufgerufen. 250.000 Euro sind dabei zusammengekommen, die die Vereinte Evangelische Mission (VEM) jetzt als Soforthilfe bereitstellen kann. „Das übertrifft unsere Hoffnungen bei weitem“, sagt der westfälische Oberkirchenrat Ulrich Möller. Mit dem Geld sollen Kolleginnen und Kollegen unterstützt werden, die kein regelmäßiges Einkommen mehr haben. Die Aktion steht unter dem Titel „Care and Share“.

Wegen der Ausgangssperre können laut Kirche viele Menschen in Afrika und Asien ihre Felder nicht mehr bewirtschaften. Es gibt Lieferengpässe bei der Nahrung, gefolgt von Preissteigerungen. Gleichzeitig können die Partnerkirchen dort keine Gehälter mehr zahlen, weil Einnahmequellen wie Kollekten, Mitgliedsbeiträge und Schulgebühren versiegt sind. „Dank dieser Soforthilfe können beispielsweise rund 386 notleidende kirchliche Mitarbeitende der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche in Ruanda jetzt mit Reis, Bohnen, Zucker, Öl, Maismehl und Hygieneprodukten versorgt werden, darunter aktive und pensionierte Pfarrerinnen und Pfarrer, Witwen und Witwer sowie Verwaltungsangestellte“, heißt es in der Pressemitteilung.(nate)

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